… und nichts zu denken das war mein Sinn …
Denkste… die Gedanken haben ein Eigenleben und so schweiften sie still und heimlich zu einen Gespräch mit Bert vor ein paar Tagen. Der hatte nämlich die These aufgestellt, dass man in Beziehungen abwechselnd liebt (und nur wenig wiedergeliebt wird) und dann in der nächsten wieder geliebt wird (und selbst kaum liebt).
Da dachte ich mir: Läuft das Beziehungsleben dann ab wie eine Sinuskurve? Schwankt man immer zwischen der 1 (man liebt) und der -1 (man wird geliebt) hin und her? Verhält sich die Beziehungsfähigkeit wie der Schweinezyklus?

Wie kann man dem entkommen?
Angenommen, ein emotional bewegendes Ereignis (ebE), z.B. Liebeserklärung, tritt zum Zeitpunkt t1 auf: Jeder kennt das – es wirft einen aus der Bahn. Und wenn man von der Bahn (hier die Kurve) losgelassen wird, bewegt man sich tangential weiter. Person 1 (P1) und Person 2 (P2) weichen also von der Bahn ab, P1 bewegt sich Richtung +∞, P2 Richtung -∞. Der Abstand zwischen beiden geht gegen ∞ – mit den beiden wirds nie was.
Fall 2:
ebE2 tritt zum Zeitpunkt t2 auf, beiden Personen befinden sich am Extrempunkt der Kurve. Tangentiale Weiterbewegung bedeutet hier, dass beide Personen sich in Zukunft parallel zueinander weiterbewegen werden – jedoch weit voneinander entfernt. Auch diese Beziehung ist wohl zum Scheitern verurteilt.
Frank stellte dann noch die These auf, dass man mit Alkohol die Breite einer Kurve (die normalerweiser ja nicht existent ist) erhöhen kann und so die Wahrscheinlichkeit eines Treffens im positiven Bereich größer wird. Also: je breiter desto besser! … auch ein mitunter konstruktiver Ansatz.
Die Kurven hier sind modelhaft symmetrisch angeordnet. Berücksichtigt man weitere Kurven, so kann es zu Abwandlungen der Ergebnisse kommen, aber rein mathematisch gesehen finden sich im üblichen Koordinatensystem und mit Berts Theorie nie zwei Menschen zum passenden Zeitpunkt.
Die Frage wäre noch: Was passiert mit den abgedrifteten Personen? Landen die in einen neuen Universum ohne Sinuskurven? Vielleicht in einen komplexen Ebene in der ∞ und 0 blitzschnell die Plätze wechseln können und iMAGIEnation regiert?




ich wollte nur mal sagen, dass ich auch darüber nachdenke *gg*…sehr interessante Theorie, wenn auch irgendwie trostlos und nicht wirklich hilfreich…
Mir gefällt die Wellentheorie. Ist so schön kurvig – passend zu uns Frauen ebend. ;o)
Und bei unterschiedlichen Wellenlängen kann man sich vielleicht auch mal öfter auf dem Hochpunkt begegnen und ne richtig geile Zeit haben. Dann abschießen lassen ins neue Universum (ohne Sinus) und schon ist alles perfekt.