ist, wenn Leute an meinem Stil rumkritisieren. Also jetzt nicht Klamotten oder Frisur oder so (Tipps werden gern entgegengenommen), sondern am Schreibstil! Da flipp ick echt uss.
Das war schon in der Schule so – als vom Lehrpersonal behauptet wurde, das Wort “Historie” könne man nicht verwenden, das sei ja gar kein richtiges Wort – “Geschichte” müsse das heißen (es ging um den historischen Werdegang der Schule).
Oder als Sätze wie: “Gut wirken dabei Farben wie blau oder weiß.” kritisiert wurden und man verlangte, dass ich Artikel einfüge, also so: “Gut wirken dabei DIE Farben blau oder weiß.” Dass ich damit den Sachverhalt einen Tick anders ausdrücke also vorher, ist wohl nicht aufgefallen. Womit wir schon beim Anlass zum Schreiben dieses Artikels wären:
Sätze, die mit “Dass” anfangen. Geht das? Klar geht das. Ich stelle damit die Hauptaussage nach vorn und betone damit vielleicht noch stärker die Wichtigkeit der Aussage. Zudem weiche ich etwas von der Standardformulierung (Es ist … erkennbar, dass …) ab und hoffe, damit von der Langweiligkeit des Inhalts abzulenken.
Gestern also Korrekturlesung der BArbeit von der Betreuerin zurückbekommen:
“Daher gab es Überlegungen, ob auch noch andere Faktoren blabla eine Rolle spielen könnten. Dass der Genotyp einen Beitrag von bis zu 82 % leistet, wurde von XYZ (2003) gezeigt.”
Kommentar dazu:
“Stil: Satz nicht mit dass beginnen”
Dass nur mal klar ist wie extremo, wahnsinnig super doll … arrgh, mann wie abgründig tief ich das HASSE!




Frag mal! Ich hasse sowas auch. Und ich war im Deutschl LK, das war grausig. Der Kurs passte so garnicht zu meinem Schreibstil :D
Wer es verbessern will und muss, soll woanders lesen! Ganz einfach. Sage ich mir auch immer. Wers nicht liest kann sich nicht ärgern! Fertig!
Schaps: Ach ja, ein Mit-Leidgeprüfter! Ist doch nicht so einfach, seine Individualität überall zu verteidigen ;o))
Ecki: Nur leider muss meine Betreuerin ja die BArbeit lesen und dann auch noch bewerten. Ich schwanke zwischen “Mir doch egal, was der gefällt” und “Mach ich mal lieber, was ihr gefällt, wegen der Bewertung”
Jaja, die elendigen Abhängigkeiten.