Es ist doch unglaublich, was ein einziger Satz für ein Gefühlswirrwarr auslösen kann.
Wenn der Mann, den man ein bisschen anhimmelt, von dem man weiß, dass er erfolgreich ist und karrieristisch gesehen weit über einem selbst steht, dass man sich mit ihm amüsieren kann, dass er herzlich lachen und gleichzeitig kluge Scherze machen kann, wenn also dieser Mann einem zu verstehen gibt, dass man etwas drauf hat, dass er einen schätzt, dass er einen jederzeit unterstützen wird und das nur mit einem verschmitzten Lächeln und dem einem Satz: Jetzt stellen Sie mal Ihr Licht nicht unter den Scheffel! und wenn man sich dann auf die Lippen beißen und sich schnell verabschieden muss, um nicht vor ihm in Tränen auszubrechen, weil der Mann in nur ein paar Minuten auf den Punkt genau die Lage erfasst hat, dann weiß man, dass so ein menschliches Fühlen ein ganz merkwürdiges und undurchschaubares Dingen ist.




… Männer meinen es meist richtig nett. Sie scheitern nur an der Grammatik …
oder an ihren “gefühlen”. muha!
Erinnert mich an meinen Prof. Ich hatte es nur nicht geschafft, mich rechtzeitig zu verabschieden.
Ja, die “Grammatik”: Ich finde, er hätte mich in diesem emotionalen Moment auch duzen können ;o)) Und danach zum Wein einladen können. Oder Bier oder oder oder.
Aber ich befürchte, dass seine Gefühlswelt eine andere war.
Bis gestern wusste ich nicht, dass man Chefs, Profs o.ä. tatsächlich auch sooo anhimmeln kann. Da bin ich wohl nicht die Erste. Naja, das legt sich wieder.
Kann man wirklich. Hoffentlich ist er alt genug, daß es Dir leichtfällt, wieder runterzukommen ;) (d.h. mindestens (!) doppelt so alt wie Du …)
Gefühle sind wohl das undurchsichtigste das es gibt.