Ich glaube, es ist nun soweit, dass das kryptische Geschreibsel ein Ende haben kann.
Am 20. Oktober habe ich mich beim efe (Eeutscher FntwicklungsEienst) beworben. Die Idee gab es bei mir schon lange, allerdings dachte ich immer, meine Berufserfahrung reicht noch nicht. Dann während des Studiums vergaß ich das Ganze fast oder dachte mir auch z.T., dass das so hochgestochene Pläne sind und jeder will das machen und da reihe ich mich nicht auch noch ein. Ich bewerbe mich dann lieber einfach im Stillen und dann ist es auch nicht so peinlich, wenn es nichts wird.
Schon ein paar Tage später wurde ich dann zur Auswahltagung eingeladen.
Knapp 3 Wochen später war es dann soweit – 2 Tage Auswahl in Bonn. Am ersten Tag machten wir unter Beobachtung zweier Psychologinnen verschiedene “Spiele”. Meine Befürchtung, dass man sich in einer 10+ Gruppe behaupten muss, bewahrheitete sich nicht – wir waren nur 4 Leute/Gruppe. Und fast alle Leute (um die 20) hatten sich auf verschieden Stellen beworben, so dass es auch keine direkte Konkurrenz gab. Also es war wirklich eine ganz angenehme Atmosphäre. Und schon am Nachmittag wurde mir mitgeteilt, dass man “gern mit [mir] zusammenarbeiten” würde. War schon ein tolles Gefühl, den Ordner/Personalakte mit dem eigenen Namen auf dem Tisch liegen zu sehen!
Am zweiten Tag folgten dann die Untersuchung der Tropentauglichkeit und ein Gespräch mit der Regionalbetreuerin “meines” Landes – Kamerun.
Einen Schreck gab es noch – als ich nämlich drei Tage nach der Untersuchung erfuhr, dass zwei Werte außerhalb der Norm seien und ich das nochmal untersuchen lassen müsste. Habe ich dann auch gleich gestern gemacht und siehe da – heute war alles fast wieder ok. Und nach Aussage der Ärzte wäre das eh kein Grund, mir die Tauglichkeit abzusprechen. Wieso musste ich dann nochmal zum Arzt?! Naja.
Es steht dem Einsatz als EH (Entwicklungshelfer) also nichts mehr im Weg. Ach ja – der Vertrag muss noch unterschrieben werden.




Mensch, du gehst also wirklich?! Freu mich für dich!! Grüßle aus S.
tolle Idee dort hinzugehen. Ich habe das auch noch irgendwo im Hinterkópfchen als Entwicklungshelfer zu arbeiten. Nur hänge ich wohl doch zu viel an materiallistischen Dingen. Grüsse aus der Schweiz