Mann, wie ich Abschiede hasse.
Man merkt es mir, denke ich, zwar meist nicht an – aber Abschiede betrüben mich zutiefst. Wie gestern der Abschied von meiner Lehrerin. Wir haben uns ja wirklich nicht oft gesehen – nur fünfmal – aber in der Zeit doch irgendwie ganz intensive Gespräche geführt. Wie gestern, als ich meinen Lebenslauf erzählte und immer wieder auch Gründe für die einzelnen Stationen vorbrachte. Wie ich ihr z.B. erzählte, dass es mir früher schwer fiel, zu sagen, dass ich Landwirt bin und warum das so war. Und das erst das Studium mich eigentlich davon befreit hat. Weil ich erst da Kontakte mit Leuten hatte, die Landwirtschaft als ein ganz normales Studienfach angesehen haben und mich nicht als “Magd” (ja, auch sowas musste ich mir anhören) betrachteten.
Alles Schlechte soll ja aber auch immer was Gutes haben und so ist auch dieser Abschied vielleicht etwas Gutes. Er bringt mich in erster Linie meiner Abreise näher. Aber er hat vielleicht auch verhindert, dass ich noch mehr Persönliches erzähle. Dass ich erzähle von den schwierigen Diskussionen der letzten 12 Monate, vom Frust, von Euphorie, von Traurigkeit, von geplatzten Träumen …
Und trotzdem hasse ich Abschiede.




nee, oder? endgültiger abschied? und ich mein jetzt nicht die abreise nach kamerun. oder interpretiere ich zu viel?
Vielleicht ein klitzekleines bisschen zuviel ;o) Aber vermutlich bist du nah dran ;o)