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Alles neu macht der Moi.

Ich schreibe ab heute woanders, nämlich im neu eröffneten Kamerun-Blog. Ich bin zwar noch nicht dort, aber immerhin schon in der Vorbereitung meines Arbeitgebers auf diesen Einsatz. Und irgendwie gehört das ja auch dazu.

http://kamerun.wordpress.com (auch rechts in der Seitenleiste erreichbar)

Vielleicht gibt es hin und wieder mal was, was nichts mit der Arbeit oder der Vorbereitung zu tun hat, das blogge ich dann nachwievor hier.

Oh Mann

Rasend schnell sind die letzten Tage vergangen und schon morgen fahre ich in die Hölle. Oder Höhle. Des Löwen. Also zu meiner Fortbildung. Regelmäßiges Früh-Aufstehen. Wie soll ich mich daran gewöhnen?!

Wenn ich

Wenn ich zurückkomme, mache ich einen Näh- und Häkelladen auf. Habe da heut Lust drauf bekommen. Ich werde die restaurierten Möbel der Frau M mit Deckchen ausstatten. Und mit Taschen, Mützen, Anhängern, Säckchen, Schals, noch mehr Taschen, Bananenbeuteln, Hirseflockenbeuteln, Festplattenbeuteln ….

Stricken, Häkeln – Glücklichsein!

Böse Falle

… Aber die schönsten Ideen kommen scheinbar zum Vorschein, wenn wir schlafen.

… Aber scheinbar wird bei uns Menschen alles, was wir hören im Bewusstsein aufbewahrt, selbst wenn wir glauben, dass wir uns nicht daran erinnern.

Args örgl grrk. Können denn nicht bitte wenigstens Übersetzer (von “Das Kartengeheimnis”) den Unterschied zwischen anscheinend und scheinbar kennen?

Und: Darf man seine Freundin darauf hinweisen, dass auch sie das permanent falsch macht? Also irgendwann mal, so nach einem Jahr oder so?

Man sagt

Wenn man Silvester in roter Unterwäsche verbringt, soll das Glück bringen. Dann kann ja nichts mehr schiefgehen. Angeblich wird das Jahr so, wie man Silvester verbracht hat. Dann werde ich wohl ziemlich viel abwaschen. Glücklicherweise habe ich kaum noch Geschirr. Mein Sohn wird Hans-Thomas heißen und ich huldige damit dem Buch “Das Kartengeheimnis” von Jostein Gaarder. Mütze ab.

Soweit erstmal.

Fressalien!

Wenn man weiß, dass man sehr lange auf etwas verzichten muss, wird man versuchen, bis zum Zeitpunkt des Verzichtsbeginns noch so viel wie möglich dieser Sache zu bekommen.

Es empfiehlt sich, sich von dieser Sache Unmengen zu beschaffen und diese dann konzentriert zu genießen. Am besten eignet sich dazu ein wochenweises Vorgehen.

Konkret heißt das also, dass die erste Woche Zwieback (unbedingt “BURGER“) mit Milch ansteht, gefolgt von Erdnussflips. In der dritten Wochen lebt man dann ausschließlich von Spreewälder Gewürzgurken, in der vierten von Gummitieren, in der fünften von Eberswalder Würstchen und Roter Grütze.

Für die nächste Zeit können dann noch Fliegende-Eier-, Blutwurst, Kartoffelsalat-mit-Mayonnaise-Wochen ausgerufen werden.

Meine allerliebste Freundin

du sau,
gehst nach buea und mich schickst du ins kalte russland. ich hasse dich. weihnachtliche stress grüsse.

a.
p.s. wir waren die längste zeit freunde.

p.s.ps. ruf mich an

Das zweite Mal

Immer wenn das neue MindMag kommt, gucke ich die Liste neuer Mitglieder durch in der Hoffnung, mal irgendwann einen bekannten Namen zu entdecken. Und jetzt, im letzten Mag dieses Jahres endlich ein Erfolg!

Ganz am Anfang des Internets vor über 10 Jahren entdeckte ich das Chatten für mich. Nächtelang blockierte ich die Telefonverbindung meiner Eltern, ging morgens ins Bett und saß zombiemäßig abends wieder vor dem Rechner.

Ich habe damals virtuell getanzt, gelacht, geliebt, geflirtet, gegessen, angestoßen, Partys gefeiert – es war unglaublich und es war auch unglaublich intensiv. Einer der Chatter hat mir dann irgendwann seinen real Namen verraten. Und der war so ungewöhnlich, dass ich ihn nie vergessen habe.

Und vor ein paar Tagen sehe ich genau diesen Namen in der Liste. Sofort habe ich mir seinen Mehl-Adresse im Online-Mitgliederverzeichnis rausgesucht und ihm geschrieben. Er war total überrascht und so langsam kam – mit meinem alten Nick – auch die Erinnerung wieder.

Inzwischen hat er Familie, dieses Jahr ein Kind bekommen und ist beruflich viel und immer wieder neu unterwegs (Anscheinend verbindet uns ja immer noch was).

Stimmt es also doch, das alte “Man sieht sich immer zweimal”. Das muss man sich wirklich merken.

Weihnachten

Erstaunlicherweise herrscht Harmonie und bisher gibts keinen Streit. Ein neues Gefühl und erholsam.

Dies ist für die Person, die

Wer nichts wagt,
der darf nichts hoffen.

Friedrich Schiller