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Archive for June, 2007

Leutle, wann bin ich heut aufgewacht? 0643! Und wann musste ich losgehen? 0645!

Im Bruchteil einer Milliardstelsekunde schossen mir mögliche Konsequenzen eines Verpassens der heutigen Exkursion durch den Kopf: Prüfung von vornherein wegen Versäumens einer Zwangsexkursion inn Sand gesetzt, die ganze Scheiße im nächsten Jahr nochmal, auf ewig Katja verärgert, mit der ich heut verabredet war. Letzterer Grund bewog mich dann, doch aus dem Bett zu springen und mich mit Unwahrscheinlichkeitsdrive zur Bahn zu begeben.

Wie erwartet war’s mal wieder qualvoll, zumal mich unweigerlich eine bleierne Müdigkeit befällt, wenn ich ein paar Minuten im Bus rumgeschunkelt werde.

Und dann noch diese Sätze von unserem Mr.X: “Dann komm wir zu äh äh zu äh naturlich äh Nutzung is äh eigentlich ah ah nicht schlecht äh eigentlich keine äh Nutzung.”

Im “eigentlich”-Sagen stellte er mal wieder alles in den Schatten: 28 mal in 10 Minuten wurde gezählt. Bei seiner Satzgeschwindigkeit bedeutet das pro Satz 2 – 3 enthaltene Eigentlichs. Ehrlich, das ist grausam. Irgendjemandem am anderen Ende der Welt fehlen die jetzt! Kann man sich die Welt ohne Eigentlichs vorstellen? Immerhin würde dann die Frage “Und uneigentlich?” wegfallen.

Am letzten Profil dann die wichtige Frage: “Enthält Löß Kalk?” “Enthält Löß Kalk?” “Enthält Löß Kalk?” (Jedesmal ein anderes der drei Worte betont – versucht das mal, das ist echt geil). Publikum: “Ja Nein Nein Ja Klar Nö Hm Nee Naja Kommt drauf an …”. Mr.X: “Ja enthält Kalk, enthält ausgewaschene Kalk!”

Hm, also kein Kalk – aber doch, denn der war ja mal da. Das ist so als wenn einer sagt “Wasser ist trocken – es ist nicht trocken” (was ja auch eine Art von trocken ist, nämlic das allseits bekannte nicht-trocken).

Daraus ergab sich dann die Frage, warum denn der schöne Kalk verschwunden ist.

Mr.X schlug vor “Gott hat vielleicht gesagt -weg- und dann war Kalk weg”. Man muss dazu sagen, dass wir alle schon sehr angeschlagen waren nach diesem Tag voller Löcher. Und so kicherten schon einige nach diesem Vorschlag irre herum.

Wie ihr wisst, glaube ich ja nicht an Gott und wollte daher schon meine Theorie von den Schnecken anbringen. Das hätte jedoch eine aufwendige Einführung in das Fachgebiet erfordert. Daher warf ich nur ein, dass auch Außerirdische den Kalk entführt haben könnten. Ernsthaft widerlegen konnte Mr.X die Idee nicht, dafür konnte sich nun ein Teil des Kollektivs nicht mehr beherrschen und lachte laut los.

Ein weiterer Kommilitone war der Meinung, der Kalk hätte sich zurückgezogen, weil er von den Bodenkundlern immer mit HCl (Salzsäure) bespritzt wird. Die tun dies, um festzustellen, ob Kalk vorhanden ist, wenn ja – schäumt der Boden. Nun ja, so ein Kalk hat halt auch seinen Stolz und will nicht als Schaumschläger dastehen …

Vollends die Disziplin ruinierte dann der folgender Beweis: “Warum ist hier wenig Stein? Das ist Löß und wo Löß ist, kann kein Stein sein.” Diese in ihrer Eleganz kaum zu übertreffenden Ausführungen führten zu Begeisterungsausbrüchen beim Publikum, welches außer Rand und Band schrie “Yeah, Alter gib uns mehr von dem Scheiß!!”. Eine La Ola nach der anderen rollte durch die Menschenmassen. Nur mit körperlicher Gewalt konnten die fanatisierten Massen zurück in den Bus und nach Stuttgart befördert werden.

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Kindergarten

Mannomann.

Da hatte ich mir heute extra freigenommen, um an die Uni zu gehen. Kartierungsübung, klingt interessant, dachte ich. Und dann??

Das Ganze entpuppte sich als “Malen nach Zahlen”. Auf einer Karte mit eingezeichneten Punkten von Bodenproben mussten wir Flächen gleichen Bodens in der gleichen Farbe ausmalen. Einzige zu treffende Entscheidung war, welche Farbe man für den jeweiligen Boden wählt.

Dann wurde ein Standort nach seiner Anbaueignung für Weizen beurteilt. Um es uns nicht zu schwer zu machen, war die Eignung schon gegeben. Wir durften dann auf einer Karte die Gebiete mit guter, schlechter, keiner Eignung bunt ausmalen.

Also, denke hier keiner, die Gebiete hätte man auf der Karte noch finden müssen! War alles schon gegeben. Wieder blieb uns nur die extrem anspruchsvolle Aufgabe, zu entscheiden, welche Farbe wir für welche Eignungsklasse wählen.

karte01.jpg

Lachhaft – das Ganze. Da einzig Gute an der Aktion ist, dass sie schon kurz vor 4 beendet war und ich jetzt noch ganz schnell was wirklich Sinnvolles machen kann. Heute pflanzen wir nämlich Erdbeeren!

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Da haben doch tatsächlich heute morgen Schnecken meinen Fahnenmast okkupiert.

Ich wusste es! Sie erforschen im Stillen menschliche Technologie: bald werden auch sie imstande sein, im Internet zu surfen, sich die Wimpern zu tuschen, Möbel bei IKE.A zu kaufen oder einen russischen Borschtsch zu kochen.

Aber bisher haben wir noch die Macht (oder?!) und nur wir können Pakete bekommen, wie ich heute zu meinem Geburtstag. Das allerbeste daran war ein altes Liederbuch aus dem Schulunterricht! Zum Glück habe ich eine Mutti, die (im Gegensatz zu mir) nicht sofort alles wegschmeißt ;o)

So konnte ich heute Herrn H. noch allerlei Köstlichkeiten vorsingen, von “Zogen einst fünf wilde Schwäne” über “Partisanen vom Amur” bis hin zum russischen Volkslied “Во поле берёза стояла”. Wirklich sehr cool! An Hymnen wird es mir jedenfalls nicht mehr mangeln.

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Die neue Leckerheit

Heute haben wir die ersten Kartoffeln gerodet.

Nach vielen Jahren hatten wir die mal wieder auf Ehninger Gemarkung (wo eigentlich der Boden zu schlecht ist). Aber das wüchsige, feuchtwarme Wetter war zumindest fir de Grumbiara sehr gut.

Und natürlich hat mich der Anblick mal wieder verführt und ich habe mir eine dicke Kartoffel zum Abendbrot gemacht: waschen, in dünne Scheiben schneiden, auf kleiner Flamme mit ein bissel Salz unter Deckel gar braten, dann noch offen scharf anbraten – hmmm, ein Traum.

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Wir hatten ne Exkursion auf die Schwäbische Alb.

Eigentlich ist es ja ganz schön da oben, aber wenn man unter akutem Schlafmangel leidet, ist nichts mehr schön.

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Kurz wach wurde ich mal, als der Bus sich auf einem waschechten Pelosol-Pseudogley (Staunässe bis weit in den Oberboden) festgefahren hatte.

Dann war da auch noch diese furchtbare Maschinenfrau. Jetzt weiß ich, dass Matrix schon real ist. Sind sind genau wie die Schnecken schon lange unter uns. Diese Frau war wohl noch ein Prototyp. Wenn der Große Programmierer es noch schafft, die Sprachausgabe zu verbessern, wird es niemand mehr merken. Aber ich sage euch: Ich weiß es und ich werde euch überall aufspüren, enttarnen und bloßstellen!

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GCI statt HCI

Freitag gabs noch ne lustige Party bei Herrn C., der seine Hochzeit nachgefeiert hat.
Sehr cool war der Weg zum Geschenk der Kollegen. Herr C., als HCI (Human-Computer-Interface)-Spezialist, wurde in ein völlig neu entwickeltes System eingeführt. Bisher hatte er sich vorwiegend damit befasst, Computer mit Blicken zu steuern. Nun wurde bekannt, dass er eingefleischter Gitarrespieler ist. Daher wurde für ihn das GCI (Guitar-Computer-Interface) entwickelt.

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Bevor es zu spät ist

Heute kommt nur kurz ein Link zu den Bildern vom Sommerfest beim Arbeitgeber. Wie immer, wenn Frau K. dabei ist, hatten wir viel Spaß ;o))

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So jetzatle

I hans gschaafft: Dia scheene Fotole von Wochaend sand jetzatle online. Wia immer uff moim aggaund bei Fliggr.

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Viel Freid boim gugga!

Heidanei ond Lumpasäggl, jetzatle stürmts dor dusse wie no amol ebbes. I hoff s goot na trotz ellem mittem Hoimwegle. ;o)

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I proudly present

my recently finished poster for the SENSATION 2nd International Conference in Chania, which was the 3rd best poster at this conference.

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In mehreren nächtlichen Aktionen bastelte ich zum Thema Sekundenschlaf bei Busfahrern für Herrn L. ein Poster zusammen. Der hatte die damit verbundene Arbeit etwas unterschätzt, aber trotzdem haben wir alles noch bis zur Konferenz fertigbekommen. Nun, nach der Konferenz schmückt das Poster unseren Flur am Institut.

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Keine Ahnung, ob ich das sagen darf, aber: Ich komme grad aus dem Urlaub zurück ;o) (weil es ja eigentlich das Regionalseminar unserer Schwallgäu-Gruppe war)

Und er war ziemlich russisch! Am Freitag gabs russisches Baltika 3 (Bier), Wodka mit Honig und viele russische Gespräche. Zum Glück hatten der Verehrte und Herr A. schon eingekauft. Ich versuchte nur noch, den Verehrten zu überzeugen, dass man Fleisch, Käse, Quark vielleicht lieber im Kühlschrank lagern sollte. Da war aber kein Platz mehr. Also beschlossen wir, um nicht an Salmonellen zu sterben, das Zeug ordentlich durchzugrillen. Acrylamidverseuchung als Todesursache erschien uns irgendwie heldenhafter.

Am Grillabend köpften wir den tollen Riesling, den der Verehrte bei unserer Weingutbesichtigung gekauft hatte. Und ich glaube, ich habe mein Ziel bald erreicht – nämlic, einen Geschmack für Wein zu bekommen.

Mit den widerrechtlich entführten Einkaufswagen schwankten wir dann zurück ins Hotel, wobei es noch mehrere Fotosessions (demnächst gibts dazu auch noch Bilder) auf dem Weg gab.

Bei der Ankunft im Hostel gg. 0200 war der Abend aber noch lange nicht vorbei. Die Praktis schwirrten ab in die Disco und der Verehrte und ich testeten in der Kuschelecke den Geschenkwein und philosophierten bis zum Morgen.

Weiterhin gabs Anbaden im Titisee, Begucken des Freiburger Münsters, viele neue Vokabeln (sehr süß: Swetitschok = Lichtchen = Glühwürmchen), vierhändig Klavierspielen mit Frau S. und ganz viel Tischtennisspielen. Sobald ich Zeit habe, kommen zu dem WE auch noch Bilder und diesmal bin ich sogar mit drauf ;o))

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Tovarischtsch M. (sehr ernst) gratuliert Genossin M. (kann sich mal wieder nicht beherrschen) zu irgendwas.

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