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Archive for August, 2007

Urlaubsfreuden

Was stellt man sich so vor, wenn man an Urlaub denkt?

Strand, rumlungern, in Cafes abhängen, wandern gehen, Exotik, bunte Menschen und vor allem eine völlig stressfreie Zeit!

Und was mach ich hirnverbrannte workaholige Tussnelda?? Ich nehme meinen Rechner mit!

Ich denke Tag und Nacht an die vielen unerledigten Aufgaben. Ich hatte in den letzten Tagen nichts Besseres zu tun, als morgens kurz nach 6 aufzustehen und mich an den Rechner zu setzen!

Ich habe Alpträume von meinem Chef, der mir, die Maus lassoartig um den Kopf schwingend, nackt am Strand hinterherrennt. Und nicht mal die Nackheit konnte mich dabei erheitern. Leute, über den Rest schweige ich lieber.

Und dann die ganzen Leute, die sich freuen, mich endlich mal wieder zu sehen und mir auch ein anständiges Programm bieten wollen: da wird kilometerlang Rad gefahren, stundenlang durch Städte gewandert, in baufälligen Gebäuden herumgeklettert, der Alkoholkonsum maßlos in die Höhe getrieben, nächtelang Konzerten beigewohnt, morgens der Neffe zum Wecken angestellt …

Das ist ja alles sehr schön, nur … Ach nee, bis auf den nackten Chef war doch alles bisher schön. Endlich hab ich Anne mal wieder gesehen, hab den süßen Marat in Berlin getroffen, die Mutti geherzt, die Schwester geknuddelt, die Tante umarmt …

So ist halt Urlaub. Und eigentlich liebe ich ja auch so ein bisschen die Planlosigkeit und lasse mich auch gern mal vereinnahmen.
Also ich bin jetzt gleich weg und werde schlemmen gehen!

Genießt die Sonne, so Ihr welche habt. ;o))

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Die letzten

Fotos von Leipzig

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Fremddenken

Bin ich schlimm, weil ich es nicht ertrage, wenn andere Leute für mich denken?

Es wurde Soljanka gemacht, dafür kaufen wir noch Brötchen und ich sage: “Lass uns doch 4 nehmen, falls sie nicht alle werden, nehm ich sie für die Zugfahrt mit.” Später: “Aaach, jetzt hab ich die gaaanze Wurst in die Soljanka geschmissen, dabei wolltest du dir doch noch Brötchen machen!” Grrrr! Ich WOLLTE nicht, nuf FALLS die Brötchen sonst rumliegen würden, HÄTTE ich sie mitgenommen.

Oder: Es wird gehäkelt und ich frage: “Wieviele Reihen orange möchtest du denn noch machen?” Antwort: “Gefällt es dir nicht? Soll ich eine andere Farbe nehmen?”

Oder: “Möchtest du auch noch Wein?” “Ja schmeckt der dir nicht? Ich kann auch noch anderen holen!” Hmm????

Oder: “Guck mal, die Teelichte hier in der Kirche sehen ja schön aus!” Später: “Du fandest doch die Teelichte so schön, ich hab dir 2 mitgenommen.” grrrgrrr grrgrrgrr.

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Gute Vorsätze

Werde ich so langsam völlig intolerant?

Es nervt mich zunehmend, wenn Leute sich über irgendwelche Zustände aufregen, aber nicht darüber mit den Personen sprechen, die dafür verantwortlich sind. Oder wenn wild rumspekuliert wird über irgendwas, wonach man auch einfach jemanden fragen könnte.

Da wurde der Mülltonnenplatz neu hmm, also asphaltiert kann man nicht sagen – er bekam so einen Splitbelag. Es ist mir auch unklar, wieso die Mülltonnen auf so nem Split besser stehen sollen, aber naja.

Und nun stehen die Mülltonnen noch immer nicht wieder auf diesem schönen neuen Platz, sondern immer noch auf der Wiese daneben. Darüber regt man sich dann auf: “Der Hausmeister soll die doch wieder dahin stellen, aber wer weiß, vielleicht muss der Split auch noch weggefegt werden oder soll sich festtreten oder trocknen oder noch altern oder oder oder…”

Diese zwecklosen Spekulationen machen mich echt wahnsinnig. Aus anerzogener Höflichkeit nicke ich immer nur brav mit dem Kopf und sage “jaja”.

Könnte mir ja eigentlich auch egal sein, wie andere Leute ihr Leben füllen: Ob sie Else-Kling-ähnlich auf dem Balkon sitzen und gucken, dass die Leute ja ihren Müll in die richtige Tonne schmeißen, ob auch ja niemand den eigens angesäten Rasen wieder zerstört usw.

Ja, das sollte mir egal sein. Isses auch schon fast. Also ab jetzt. Wirklich.

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Marodismus

Meine Lieblingstante wohnt neben einer fast verfallenen Fabrik in Leipzig. Sie findet es eher ziemlich abstoßend – ihr alter Wohnort Bamberg bot selbstverständlich nicht solche unzumutbaren Anblicke.

Aber ich glaube, ich schaffe es noch, sie vom Kultfaktor des Nachbargebäudes zu überzeugen. Überzeugt euch selbst!

Und auch dass die Kopfsteinpflasterstraßen super sind, es ziemlich prima ist, wenn das alte Bäume mit ihren dicken Wurzel den Weg aufwölben und sich zwischen herausgeputzen Häusern mal ein noch nicht saniertes Objekt befindet, wird sie bald mit Freude und Begeisterung erfüllen!

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Familientreffen

Fotos vom Geburtstag in Halle. Besonders nett: das Treffen mit dem M-Cousin, der sich zu nem richtig anständigen Menschen entwickelt hat ;o) Sehr schön. Was wird das erst für ein Leben, wenn wir dann in Stuttgart mal die Party-WG eröffnen ;o)

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So, kurz vor meinem Urlaub gehts noch mal richtig ab.

Heute konnte ich endlich wieder meiner Lieblingsbeschäftigung nachgehen: Äp.felbäume schneiden.

Dabei soll “Licht in den Baum” gebracht werden, also die Äpf.el, die bisher im Schatten des La.ubes hängen, sollen Sonne bekommen. Deshalb werden die diesjährigen und sonstige schattenmachende Triebe abgesch.nitten.

Natürlich alles dosiert, da wir ja im nächsten Jahr auch noch Äpfel haben wollen. Die Blütenknospen dafür sind bereits jetzt in den Zweigen vorhanden und sollten nicht unbedingt abgeschnitten werden ;o)

Mit dem Schneiden hätten wir eigentlich auch schon früher beginnen können, wir machen das so ein bis zwei Wochen vor der Ernte. Das Problem war aber, dass bisher zu gutes Wetter war – im Fall “Bäume schneiden” heißt das: zu sonnig.

Denn Apfelhaut verhält sich wie unsere: Wenn die blassen Schattenfrüchte auf einmal die volle Dosis Sonne bekommen, gibt es Sonnenbrand und damit ist der ganze Apfel Schrott.

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Fluffig, weich, grobporig

Jahrelang gabs für meinen besten Freund und mich Erdbeeren auf gekauftem Boden. Dass damit irgendwann mal Schluss sein sollte, hatte ich mir schon lange vorgenommen. Doch Versuche, selbst einen Boden zu backen, endeten bisher kläglich: wellige, halbzentimetrige Schlabberscheiben, dicke wellige keksartige Rundkacheln …

Doch heute hat es endlich geklappt. Der Trick: sich einfach nur ans mütterliche Rezept halten. Jedenfalls ist dieses Prachtstück fluffig und weich, hat einen hohen Anteil an Grobporen, sowie den richtigen Prozentsatz Mittel- und Feinporen.

Oben drauf Pudding und ungefähr anderthalb Kilo Himbeeren – da kann Henning nur begeistert sein und dann hört hoffentlich auch das ewige Gestichel auf ;o)

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George Clooney als Cowboy

In unserer Funktion als APOLLnikis habe ich gestern mit Sabine eine der russischen Praktikantinnen besucht. Galina arbeitet auf einem demeter-Betrieb mit 24 Milchkühen, Biogasanlage und kleinem Laden.

Guckt hier ein paar Bilder an, wenn ihr sehen wollt, wie Sabine zum lebenden Nuckel wurde, wie wir George Clooney trafen und nicht tot umfielen.

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Gestern kam ich so gegen 0045 nach Hause. Dies ist soweit eigentlich normal.

Was nicht normal war, war mein Jieper nach Nudeln mit Maggi. Noch in der S-Bahn versuchte ich mich zu überzeugen, dass es viel einfacher wäre, einfach ne Stulle oder besser für die Figur, gar nichts mehr zu essen. Es half nichts – Nudeln mussten her.
Nachdem ich die Portion mit Maggi verspeist hatte, überfiel mich die unbändige Lust auf Nudeln mit Zucker. Leider hatte ich aber nur Würfelzucker im Haus, der sich bekanntermaßen schlecht streuen lässt.

Mit zittrigen Fingern versuchte ich, die Würfel in eine streufähige Form zu überführen. Diesen Versuchen widersetzten sich die Würfel hartnäckig. Aber dann hatte ich DEN Einfall: Meine Knoblauchpresse hatte doch die ideale Form, einen Würfel Zucker aufzunehmen! Mit Leichtigkeit ließen sich die widerspenstigen Dinger nun zerbröseln. Die integrierte Streueinrichtung verhalf zur punktgenauen Verteilung.

Ich vermute sogar, dass die Knoblauchpresse ursprünglich eine Zuckerpresse war. Und erst als der Würfelzuckerbaum aufgrund klimatischer Veränderungen und eigenem Nachdenken zum Streuzuckerbaum wurde, erschlichen sich die nun überflüssigen Zuckerpressen damit eine neue Identität.

Biolek und Co wurden zu Multiplikatoren des Zuckerpressensyndikats und redeten dem Volk ein, dass totgepresster Knoblauch wesentlich ungefährlicher und aphrodisierender sei als eine ganze Zehe. So kam es, dass nur noch in einigen wenigen Kommunen und Familien der Verzehr des unzerquetschten Knoblauchs gepflegt wird.

Ich hoffe, dass auch Ihr bald dazu gehören werdet, denn es gibt doch kaum was besseres als frisches Baguette mit Butter, Knoblauchscheibchen und Salz!

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