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Archive for September, 2007

Der Kampf zwischen Nikolai Valuev und Jean-Francois Bergeron brachte mich doch wieder mal dazu, ein paar Ekelanfälle zu bekommen.

Es ist doch einfach absolut widerwärtig, wie da so z.B. die Pausen ablaufen: Einer hält den Spuckeimer, in den der Held alle paar Sekunden reinspuckt. Der nächste hält die Flasche und wenn der Held fischartig den Mund öffnet, wird ihm Wasser in selbigen gepritzt, welches er aber alsbald wieder rausrotzt.

Ein weiterer Helfer quetscht sich von hinten an den Helden heran und beschmiert ihn mit Salben verschiedener Art. Immer wieder kommt noch jemand der dann Wasser auf Brust und Schulter versprüht und das liebevoll verteilt. Und noch jemand bedeckt diverse Stellen des haarigen Körpers mit Eisbeuteln.

Und überhaupt – die Haare! Es gibt ja wohl kaum Schlimmeres als einen bleichen, schwabbelig und undefiniert wirkenden Körper, der noch dazu mit unzähligen Haaren bewachsen ist. Und wenn dann dieser Körper von gleißenden Scheinwerfern angestrahlt wird, so dass die abstehenden Haar wie ein Fell durchleuchtet werden, dann sage mir bitte einer, dass das lecker ist.

Das Schlimmste aber ist, wenn so nach ein paar Runden beide schon nicht mehr können und sich immer mal wieder in den Armen liegen. Huuu, da schüttelts mich.

Gut, Sport muss nicht schön sein. Das ist ein Kampf und der soll v.a. kämpferisch sein. Und keiner kann erwarten, dass sich die Jungs auch noch für uns Frauen schön machen. Aber bitte: Die Radfahrer rasieren sich doch auch die Beine.

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Aaaaahhh, heute abend wirds mal wieder prima. Denn heute abend kommt der Film der Filme! (Also fast, denn es gibt ja auch noch Bruce.)

Heute abend kommt zum 13.843sten Mal Waterworld im Fernsehen. Und ich werd ihn mir zum 13.843sten Mal ansehen! Da können die Leute noch so sehr von Flop reden, für mich ist der Film ein Highlight.

Ich liebe die Szenen, in denen der Mariner mit seinem abgefahrenen Boot über den blauen Ozean segelt. Wie er an den Seilen seines Bootes hin- und herakrobatikt. Wie man langsam die Raffinessen des Bootes entdeckt und wie er dieses manchmal so unhandlich scheinende Teil völlig unter Kontrolle hat, z.B. auf den Atoll.

Das gesamte Atoll besteht nur scheinbar aus nutzlosem Müll: an einigen Stellen verbergen sich komplizierte Mechanismen. Ich finde es faszinierend, wie sich quasi aus dem Nichts das Luftschiff des Erfinders Gregor entfaltet. Oder wie das riesige Tor bedient wird.

Äußerst verlockend ist auch der Gedanke, Kiemen zu haben. Was wäre das für ein tolles Leben, wenn man tauchen könnte, so tief und so lange wie man wollte …

Ok, nicht alles ist toll: die naive Helen kann einem ganz schön auf den Keks gehen. Da flippt man doch fast aus, wenn die die Harpune abschießt und damit fast das Boot versenkt und die schönen Seilzüge unbrauchbar macht. Also dass Kevin da nicht ausflippt, versteh ich nicht. Und dann fängt er ja sogar noch was mit ihr an! Unverständlich!

Da ist die kleine Enola doch was ganz anderes: Kindlich-schlau und frech-direkt lockt sie Kevin aus der Reserve. Und auch dem Piratenchef Deacon bietet sie unbekümmert Paroli.

Insgesamt ein toller Film, der trotz der Apokalypse, die über die Erde hereingebrochen ist, eine paradiesische Stimmung vermittelt. Und gut auch, dass Kevin am Ende doch sein Image als schweigsamer Einzelgänger bestätigt und wieder aufs Meer hinaussegelt.

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Wir hatten ja ein ganz schönes Programm und trotz Reiseführer manchmal zu wenige Informationen. Daher rekapituliere ich kurz mal und versehe dieses Süppchen mit etwas Salz. Außerdem folgt ein Link zu den Fotos.

Dieser Artikel hat mehr den Charakter einer Linksammlung, daher vermutlich nicht besonders interessant für die Allgemeinheit. (more…)

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Lust auf …

Ich gestehe, ich lese manchmal mein Horoskop.

Und was sagt mir das für diese Woche? Mein “Lust”-Partner ist der Löwe. Na so ein Glück, dass ich einen solchen in der Nähe hab. Denn mit Lust lässt sich doch so einiges anstellen:

Einmal im Lustrum lustwandeln wir in Lustra nach Herzenslust auf balustraden-geschmückten Balkonen. Belustigt beobachten wir die aufgeplusterten Puschel in den Schatten der Baluster.

Gepackt von einsetzender Kauflust betrachten wir bei einem lustvoll herbeieilenden Händler einen äußerst illustrativen Lüster für unser Lustschloss. Er erklärt, dass wir den finanziellen Verlust nicht bedauern würden. Abenteuerlustig schlagen wir ein und verlustieren uns dann in den Gassen des Ortes.

Und falls wir mal völlig lustlos sind: Wir sind damit nicht allein.

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Das kann doch nicht normal sein

Ich bin mal wieder allergisch auf alle Welt. Nase ist sowas von zu. Ich komm mir vor wie ein Fisch.

Aber es besteht Hoffnung: für heute ist der goodroute-Sack zu. Eine ganze Nacht voller Erholung wartet auf mich.

Einfach alles schlecht grad. Süßigkeiten hab ich auch nicht mehr. Womit bitte soll ich mich jetzt trösten??

Also nochmal bitte: Weltherrscher, mach ma hinne mit Klickibunt, damit ich nach der Arbeit meine leckeren Sachen aus meinem Depot holen kann. Dann hätte ich nämlich nachher Süßigkeiten. Die hätte ich mir jetzt bestellt. Danke, echt toll. Supa hinjekricht! Tolle Leistung.

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Noch nüscht,

weil mich grad alles annervt. Ick will in Ualaub! Will mehr von meinem Freund haben. Bestimmte Leute nicht sehen. Keine Prüfung mehr haben. Und die S-Bahn soll bitte die Nacht durchfahren.

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Ick bin

a weng am Arsch.

Sobald ich wieder etwas zum Luftholen und Nachdenken komme, schreib ich hier wieder mehr oder weniger Sinnvolles. Das wird so nächste Woche Mittwoch oder Donnerstag der Fall sein. Fall ich dann nicht erstmal Erholung brauche oder vom Chef gestresst werde. Was wahrscheinlich ist. Sich aber meist gut ertragen lässt.

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Nachricht für Frau M. aus B.

Falls oben genannte Person sich beeilt und Interesse bekundet und falls die schreibende Person ihre Gelüste noch so lange bezähmen kann, besteht für oben genannte Person die Möglichkeit, sich eine Kostprobe von unten aufgeführtem Exponat zu Gemüte zu führen, wobei mit Gemüt in diesem Falle der Ventriculus-Bereich gemeint ist. Andernfalls wird sich die schreibende Person gezwungen sehen, noch eines dieser vorzüglichen Exponate herzustellen. Sie glaubt jedenfalls, dass obengenannte Person sie zwingen wird.

Weitere Möglichkeiten der Exponatserstellung sieht die schreibende Person im Kompetenzfeld Prunus.

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Er ist weg …

Ich weine. Er ist abgefahren. Ohne Worte.

Nur eine Art lethargisches Brummen habe ich noch gehört. Und das Schlimme ist, dass eigentlich ICH ihn vertrieben habe.

Weil ich mehr Sport machen wollte als er. Judo? Da hat er mich nur unverschämt angegrinst aber mir immerhin angeboten, die Tasche zu tragen. Joggen? Ja, wozu gibts denn Autos? Radfahren? Dito. Skaten? Dito.

Auch meine ewige Fernreiselust konnte er nie so richtig nachvollziehen. Wozu irgendwohin fliegen, wo doch direkt vor meiner Haustür die Autobahn anfängt? Und früher, als ich noch geritten bin, hat er sich täglich über die mickrige eine PS belustigt.

Naja, immerhin hat er kaum Alkohol getrunken. Und wir hatten ja auch schöne Zeiten. Zum Beispiel damals in Donaueschingen auf der Party mit Leander. Oder als wir auf der Expo in Hannover waren. Oder in Haus Düsse, wo wir lernten, wie man 24 Ferkel/Sau/Jahr hinbekommt. Oder in München, wo wir uns erdbeerenessend die Sonne auf den Rücken brennen ließen. Da waren wir schon ziemlich himmelhochjauchzend und hatten das Gefühl, wir würden fliegen.

Später, als ich dann anfing zu studieren, machten wir immer weniger zusammen. Vielleicht bin ich doch mehr Stadtmensch als ich immer dachte. Mit ihm hätte ich mich in die entlegensten Winkel der Schwäbischen Alb oder des Schwarzwaldes begeben können. Nur wollte ich das irgendwann nicht mehr.

Und dass er seine Winterklamotten bei mir lagerte, begann mich zu stören. Dass wir immer auf meine Kosten essen gingen, war im Prinzip okay, da ja auch ich was davon hatte. Aber er hätte doch ruhig auch mal zahlen können, oder?

Irgendwie hab ich ihn aber wohl trotzdem weiter geliebt. Ich mochte seine Kraft, sein Aussehen, das Gefühl von Stärke, dass ich hatte, wenn ich mich an ihn schmiegte. Er war immer da, stellte keine blöden Fragen, redete kein überflüssiges Zeug, war sozusagen eine Konstante in meinem Leben.

Ab jetzt muss ich ohne ihn auskommen, werde endlich mehr Sport machen, einen Haufen Geld sparen, muss mir kein Gemäkel mehr anhören, weil wir nichts unternehmen … Klingt gut. Trotzdem bleibt ein wehmütiges Gefühl, denn es wird nie mehr so wie früher sein. Weil er jetzt weg ist, der Focus.

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Unverständlich

ist mir mal wieder, wieso einzelne Browser eine Seite zerschießen, nur weil im php-Code Variablennamen wie “address” und “company” auftauchen. Hat jemand dafür irgendeine Erklärung???

Als ich die Namen auf adr und comp geändert hatte, war alles wieder schön. Also an der Länge kanns ja wohl nicht liegen, denn ich hab im Code z.B. auch “telephone” . Es könnte natürlich sein, dass der Browser einfach allergisch auf die Zahl 7 reagiert.

Bei uns Menschen scheint genau das Gegenteil vorzuliegen:

Experimente der Verhaltensforschung zeigen die Bevorzugung der Sieben: Die häufigste Antwort auf die Frage nach der Lieblingszahl oder bei der Frage nach einer beliebigen Zahl zwischen Eins und Neun ist die Zahl Sieben.

Quelle: wikipedia.de

Mir gefällt ja in diesem Artikel besonders, wie man die Teilbarkeit einer natürlichen Zahl durch 7 testet. Wer findet sowas bloß raus??

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