Es ist was ganz Tolles passiert! Das kann ich aber erst am Sonntag verraten. Hihihiiiiiii!! Seid gespannt!
Archive for September, 2007
Ju.huuu
Posted in Täglichkeiten on September 14, 2007| 2 Comments »
Frau Werwolf
Posted in Täglichkeiten on September 14, 2007| Leave a Comment »
Heute Gestern abend hatte ich mal wieder das Vergnügen, mit Henning einkaufen zu gehen.
Einkaufen ist mir ja immer ein Greuel – sowohl Klamotten als auch Fressalien. Aber wenn Henning dabei ist, gibts immer was zu lachen und viel zu erzählen – also vor allem erzählt er mir wieder die neuesten skurrilen Erlebnisse mit den polnischen Arbeitern, ich rege mich tierisch darüber auf. Das muss dann schon ER nicht machen. Ich glaub, deshalb erzählt er es mir auch immer.
Dann vergleichen wir immer die “günstigen” Angebote mit den normalen. Henning ist besonders bei Nutella Spezialist: Das 1000-g-Glas sollte angeblich sensationell billig sein, war aber in Wirklichkeit 20ct/100g teurer als ein 750-g-Glas! Die Vorschrift, dass jetzt immer der 100-g-Preis angegeben sein muss, ist echt eine der besten Vorschriften der letzten Jahre!
Wir fuhren also los und ich fragte, wohin ich überhaupt fahren soll. Penny? Er sagte, dass der Penny inzwischen seine Öffnungszeit wieder auf 21:00 reduziert habe, aber im Gegenzug der gegenüberliegende Tengelmann jetzt bis 22:00 auf habe.
In diesem Tengelmann wird so einiges geboten, schon rein musikalisch ein Genuss: dort laufen grundsätzlich irgendwelche Schlager – pausenlos und so laut, dass ich mir immer den Spaß mache, ganz laut “WAAASS???” zu schreien, wenn Henning was zu mir sagt.
Dann der Leiter: Kennt irgendjemand noch die Serie mit Frau Werwolf? Aus dem Radio? Genau so, wie Frau Zombie immer Frau Werwolf gerufen hat – so hört sich auch dieser Mann an. Für die, die es nicht kennen: es klingt ein wenig weiblich-weinerlich-nasezugehalten. (Hörproben: “Frau Werwolf sagt: Des ghört so!”, “Morgäään!”)
Der ist immer da und dann kassiert er oder treibt die Verkäuferinnnen an. Und das, wenn es sein muss, auch über die Laden-Lautsprecher (die Musik übertönend). Heute also: “Bärbääl! Bitte räumen Sie hinten am Gang 3 im Lager noch die Samen weg!”.
Dann an der Kasse sammeln treue Kunden diese kleinen Herzchen-Aufkleber, ich glaub für 5 Euro bekommt man eins. Frage oder besser Befehl: “Sie sammeln doch Herzchen, oder!?” Ich immer: “Nein, danke.” Trotzdem bekommt man immer welche mit. Ist ja auch wirklich blöd von den Kunden, sich die schönen Prämien entgehen zu lassen.
Es könnte sich aber wirklich lohnen in Zukunft, da wir ja nun vielleicht öfter zum Tengelmann gehen als früher, eben wegen der Öffnungszeiten. Vielleicht bekomme ich ja dann mal so einen tollen Eierschneider allerdings in Erdbeerform und für Erdbeeren gedacht. Dafür würd ichs tun. Das Sammeln.
Nächtliche Dämonen
Posted in örks on September 13, 2007| Leave a Comment »
Mein Experiment “kühlschrankfreies Leben” ist gestartet. Jule meinte ja, dass man so um die 60 Euro im Jahr durch Kühlschrank-Nichtbetrieb sparen kann. Ich bin mal gespannt.
Bis jetzt lässt es sich auch ganz gut an, bis auf die ungewohnte Stille, die zu einem fürchterlichen Alptraum heut nacht führte.
Ich träumte nämlich, dass so nach und nach und ganz still und leise alle Menschen um mich herum starben (so wie nach und nach die Geräusche auf der Straße erstarben). Nach kurzer Zeit lösten sie sich irgendwie in Luft auf und ich war mit einigen weiteren Leuten allein. Von denen war allerdings auch unklar, ob sie überhaupt noch lebten.
Nach einer schrecklichen Zeit voller Stille und Leere tauchten die ersten Lebenden wieder auf (vielleicht begann zu der Zeit der Berufsverkehr ;o)) aber sie waren irgendwie anders als vorher (naja, das begleitende melodische Summen des Kühlschranks zum Straßenverkehr fehlte). Dann bin ich aufgewacht, sah mein Kissen an und bekam fast n Herzinfarkt, denn es schien mich eine Alienfratze anzustarren. Dabei waren es nur die etwas zerknüllten Vögelchen auf meiner Bettwäsche.
Fazit: Sofort werde ich mein Bett umbeziehen – alles wird weiß (Irrenhaus?!). Dann vergnüge ich mich noch mit ein paar Russisch-Vokabeln und dann träume ich hoffentlich irgendwas russisch-romantisch-Schönes. Oder wie macht man gute Träume?
Watn Stress
Posted in örks, unterwegs on September 12, 2007| 2 Comments »
Menschenskinder, ich werd noch verrückt.
Jetzt fahr ich in einem Monat nach Russland und brauche noch ein Visum. Für dieses natürlich diverse Anträge, Fotos und auch den Nachweis einer KV.
Sag mir bitte mal einer, wo ich ganz einfach online eine Versicherung abschließen kann und auch sofort eine Bestätigung bekomme! Erschwerend kommt noch hinzu, dass die Russen nicht jede Gesellschaft akzeptieren, sondern nur welche, die auf dieser erlauchten Liste stehen.
Wie es aussieht, werd ich nämlich jetzt noch in die Stadt hotten müssen wegen dieser Versicherung! Watn Elend.
Und die Server bei Germanwings sind auch am Biegen und Brechen, weil die mal wieder ein Angebot für 5 Euro haben. Das will ich ja gar nicht, aber trotzdem geht da grad gar nix mehr.
örks örks örks.
Weil ich grad nix zu sagen hab
Posted in Täglichkeiten on September 10, 2007| 2 Comments »
Obwohl ich es nicht leiden kann, muss ich heute doch mal zwei Links posten, die ich bei der Sanja entdeckt habe.
Der erste ist was fürs Ego:
http://xxxxxxx.youaremighty.com/
Statt “xxxxxxx” setze man bitte seinen Namen ein. Und Lautsprecher an die Ohren dran. Wer will.
Der zweite führt zu einem völlig sinnlosen, bekloppten aber niedlichen Spielchen: http://www.teagames.com/games/orangutwang/play.php
Umzug
Posted in Täglichkeiten on September 7, 2007| 5 Comments »
Nein, nicht bei mir. Robert zieht um und ich helfe beim Kistenschleppen. Was tut man nicht alles für ein, zwei Flaschen guten Wein. Und bei ihm gibts immer guten Wein!
Zur Feier der Einweihung und als sinnlos herumstehendes Objekt in der neuen Wohnung habe ich ihm ein Floß gebastelt. Aus Strandgut, welches ich letzte Woche an der Ostsee eingesammelt habe. Bitte bewundert es ausgiebig! ;o)
PS: Ich hoffe, ich denke richtig und er liest hier nicht mit. Sonst wärs schon aus mit der Überraschung.
PPS: Mein Kühlschrank ist leider immer noch nicht leer.
PPPS: Schwimmen tut das Ding bestimmt nicht. Muss es auch nicht.
Protest
Posted in Täglichkeiten on September 6, 2007| 2 Comments »
Hiermit protestiere ich im Namen der Vernunft gegen die Willkür des Lebens!
Ich gestehe, dass das leider nicht von mir stammt, sondern irgendwie über Johannes Kirchberg, der grad mal wieder auf Tournee ist, bei mir gelandet ist. Aber trotzdem gut. Oder grad deswegen ;o)
Back to the roots
Posted in denkwürdig on September 5, 2007| 4 Comments »
So manch einer mag sich schon gewundert haben, wieso ich auf einmal, ganz gegen meine bisherigen Gewohnheiten, Joghurt mit zur Arbeit schleppe.
Dafür gibt es einen ganz einleuchtenden Grund: Mein Kühlschrank muss leer werden! Da stellen sich weitere Fragen, also:
Letztens hat mir der Frank erzählt, dass er nun schon jahrelang also bestimmt schon ein Jahr, oder? in einer Absteige ohne Herd und Kühlschrank wohnt. Völlig aus der Bahn geworfen ob dieser unvorstellbaren Tatsache, erzählte ich das der Jule. Die meinte, dass auch eine Freundin bereits einige Zeit keinen Kühlschrank gehabt habe.
Wir haben uns dann überlegt, wie und ob das denn gehen kann. Und stellten fest: Ja, es kann.
Also werde ich demnächst, wenn mein Kühlschrank leergegessen ist, ein Experiment “Leben ohne Kühlschrank” starten. Jetzt muss nur noch ein bissel Gemüse weg und der eingefrorene Fisch. Und werde wohl dann leider jede Woche einkaufen gehen müssen. Denn mit dekandentem Brot-einfrieren iss dann wohl Schluss… Oder so.
In Meeresnot treibt ein winziges Boot
Posted in örks on September 4, 2007| Leave a Comment »
Nun ja, nach nur einem Tag im Schwobaländle bin ich schon wieder im alten Trott.
Gestern habe ich im Gespräch mit Robert festgestellt, dass doch ich ein Meister im Verdrängen bin. Immer habe ich mich gegen diese Aussage gewehrt. Meinte, dass es doch gut sei, nur die guten Sachen zu erwähnen und die schlechten nicht und dass die letztgenannten sich dann (mangels Aufmerksamkeit) von ganz allein verkrümeln würden. Ja, es ist schon ein Elend zu merken, dass man am eigentlich sofort losheulen muss, weil viele Sachen, die einen wirklich bewegen und was angehen so elendig sind, dass man es kaum aushält. Und wenn ich mal ehrlich bin, würde ich dann wahrscheinlich nur noch heulend durch die Gegend laufen.
Aber wie gesagt – ich habe es immerhin auf dem Gebiet des Verdrängens, Totschweigens und So-tun-als-ob zu einer gewissen Meisterschaft gebracht. So meisterhaft, dass wohl niemand wirklich etwas davon ahnt.
Statt dessen hüpfe ich gut/mittel/naja gelaunt in der Gegend rum, erheitere meinen Lieblingskollegen mit bekloppten Sprüchen, schäkere mit Gypsi, jammere über ekelhafte Kollegen – so das übliche, aber eben nur das, was man anderen gerade noch zumuten kann zu verstehen.
Ach ja, das Telefongespräch war dann doch noch sinnvoll, weil ich dann irgendwann festgestellt habe, dass zumindest eine Art von Frust vielleicht doch gar nicht so schlimm ist. Und Robert hat so reagiert, dass ich mir sogar vorstellen kann, das Ganze noch einmal nicht totzuschweigen.
Jetzt mach ich mir aber erstmal fröhliche (und ein bisschen passende) Musik an:
In Meeresnot treibt ein winziges Boot
darinnen ein Junge – Thomas
wenig Proviant, das Steuer zur Hand,
kühn ist sein Blick – Thomas
…
“Der Meeresbezwinger Thomas” vom Album “Lieder aus dem Kinderland” von Gerhard Schöne



