Feeds:
Posts
Comments

Archive for February, 2008

Auch eine tolle Idee

Und wie Herr F. sagt: Das ist doch genau deine Philosophie!

http://www.mein-casulo.de/

Read Full Post »

Der Lauf der Zeit

Erst fand ich ihn arrogant, weil ich die Scherze nicht leiden konnte, die er in der VL machte. Nach der Prüfung hasste ich ihn, weil er meine beste Freundin so rundgemacht hatte. Dann sah ich ihn nur noch selten, umringt von einer Horde altersloser Frauen und fand ihn in seiner Gockelhaftigkeit unmöglich. Dann erlebte ich ihn wieder in VLen und wunderte mich, wie er auf einmal so amüsant sein konnte.

Heute hatte ich dann wieder bei ihm eine Prüfung und nun liebe ich ihn. Ich werde mich in die Horde altersloser Frauen einreihen, an seinen Lippen hängen und ihn vergöttern. Denn er hat mir heute die Bestnote gegeben.

PS: Dafür hasse ich jetzt zwei andere. ;o) 

Read Full Post »

Das habe ich heut mal bei Herrn Gugel gesucht und da bekommt man dann ungefähr 220.000 Ergebnisse. Die meisten sind Bloginhaber, die mehr oder weniger verzweifelte Beiträge geschrieben und dazu dann tröstende Worte in Form dieses Spruches erhalten haben.

So weit ist es bei mir noch nicht. Es ist mehr das, dass ich einfach ein praktisch veranlagter Mensch bin und gern etwas (er)schaffe, was man dann auch sehen kann. Das ist beim Lernen leider so direkt nicht der Fall. Vom Stapel der abgearbeiteten Skripte weiß ich immer noch nicht alles und so richtig sichtbar ist das Wissen eben auch nicht.

Daher habe ich mich heute ganz besonders über die Zusprache einiger Freunde gefreut!

Zuerst ist da mal der Verehrte zu nennen. Nachdem ich nämlich gestern nicht erreichbar war, weil ich mich … ähm ja … also mal wieder ausgeklinkt hatte, war er etwas irritiert und wollte schon die Polizei rufen. Wir haben dann doch noch telefoniert. Aber heute hat er erstmal einen Kontrollanruf gemacht, ob ich auch wirklich immer noch und schon wieder da bin. Süß, oder?

Der Herr F. hat mich auch schon getröstet heute und mir versprochen, mich übermorgen mit fachmännisch handgebrühtem Kaffee aufzupäppeln und Biere in Aussicht gestellt, die mich bei der anschließenden Wieder-Menschwerdung unterstützen sollen.

Kolja aus Stavropol hat mich erheitert und Erinnerungen an die schönen Tage dort im letzten Herbst geweckt.

Kolja aus Belgorod hat mir ebenfalls geschrieben. Der erste Kontakt seit pff… anderthalb Jahren!! Aber das ist irgendwie auch normal. Die Russen sind halt nicht so verbissen wie wir mit “wuhhhaa, ich muss mich melden, es sind schon 3 Wochen vergangen!”
“Замуж не вышла?” fragt er. Verheiratet? Ich? Nein, immer noch nicht, Kolja. Das hat mich dann wieder daran erinnert, dass diese Frage immer eine der ersten war, die man bei neuen Bekanntschaften gefragt wurde. War man dann nicht, wurde man stets ein wenig mit Bedauern angeguckt. Dass es bei uns auch möglich ist, einfach so zusammenzuleben oder dass es nicht das oberste Ziel einer Frau ist, sich “hinter den Mann” (wörtliche Ubersetzung der weiblichen Version des Wortes “verheiratet”, die männliche Version bedeutet in etwa “befraut”) zu stellen, war nicht leicht zu vermitteln. Wenn man wenigstens auf einen langjährigen Freund hätte verweisen können ….

Dann rief noch die Frau K. an. Ihrem Liebsten würde ich ja mal gern in den Hintern treten! Seit die Frau ein Kind hat, betont er nur noch, wie wenig sich sein Leben dadurch ändern würde. Und um dies dann auch mit praktischen Beispielen zu belegen, hat er ihr gleich mal mitgeteilt, dass er einen 8-wöchigen Englischkurs im Ausland belegen möchte. Da kann ich ja nur noch schreien! Wie kann er denn die Frau K. nun allein hocken lassen??? Die muss ja auch studieren, Prüfungen machen, Praktika absolvieren und sich um ihre Freundinnen kümmern und braucht den Mann natürlich auch als seelisch-moralische Stütze. So ein … aaaaahhhhrg! Also wenn ich sowas höre, könnt ich total ausflippen. Und schon sind meine eigenen Qualen auf infinitesimale Größe geschrumpft.

Also, ich hab genug Lichtlein bekommen für heute. Braucht wer auch eins?

Read Full Post »

schon seit Jahrhunderten horten Menschen Sachen. Dies verwundert nicht, hört man doch, dass wir einem Volk der (Jäger und) Sammler entsprungen seien. Ganz besonderes Augenmerk liegt auf der Versorgung mit Nahrungsmitteln in den Zeiten des Vegetationsstillstandes.

Da wurde früher dann eingekocht, geräuchert, eingelegt, eingekellert, mariniert, getrocknet, gekühlt, gepökelt, vergoren usw. Die meisten dieser Konservierungsmaßnahmen sind auch heute noch bekannt und werden in der Praxis eingesetzt. Der Grund ist inzwischen nicht mehr primär die Vermeidung von Hungersnöten, sondern hat etwas mit Überdruss zu tun. Man möchte (hierzulande üblicherweise saisonal auftretende) Früchte, Gemüse usw. auch in der Zeit verspeisen, in der sie normalerweise nicht wachsen. Ihrer während der Saison überdrüssig geworden, weiß man jedoch, dass man sich nur einige Wochen später wieder gelüstelnd nach ihnen verzehren wird.

Auch ich neige stark zum Ansammeln selbstgemachter Vorräte, insbesondere sammle ich das Verarbeitungsprodukt einer Spezies, der ich in den Monaten Juni, Juli meist im Überfluss ausgesetzt bin – der Erdbeere. Ich stelle dann Unmengen von Erdbeermarmelade her. Stellen sich dann im Winter Gelüste ein ….

Nun ist aber die einfache Befriedigung der Gelüste oft nicht genug, die Marmelade soll auch noch gut aussehen. Zudem eignet sich Selbstgemachtes auch hervorragend als Mitbringsel, aber eben nur, wenn es gut aussieht.

Wir wissen ja, dass Farben durch Licht ausbleichen und Oxidation Stoffen eine bräunliche Farbe geben kann.
Um herauszufinden, wie man solche Schäden abwenden kann, begann ich im Jahre 2006 einen umfangreichen Versuch. Frisch hergestellte Erbeermarmelade wurde unter 3 verschiedenen Bedingungen gelagert. Folgendes Bild illustriert das Versuchsergebnis nach einer 19-monatigen Lagerung:

Erdbeermarmeladeversuch

V1 (links):
Marmelade wurde nach dem Abkühlen eingefroren (immer dunkel, immer unter 0°C)
V2 (mitte):
Marmelade aufbewahrt in wenig benutztem Küchenschrank (selten direkter Lichteinfall, jedoch auch nicht völlig dunkel, keine Kühlung)
V3 (rechts):
Marmelade in 3 Lagen Zeitungspapier eingewickelt und in o.a. Küchenschrank gelagert.

Man sieht zwischen den 3 Varianten deutliche Unterschiede: Die geringsten Farbänderungen ergaben sich bei V1. V2 wirkt deutlich ausgebleicht. V3 zeigt einen dunklen, wenig intensiven Farbton aber auch keine Aufhellung wie V2.

Fazit:
Die beste Lagerung für farbempfindliche Marmeladen ist das Einfrieren und die damit verbundene Dunkellagerung. Um die Farbe zu erhalten, sollte Lichteinfluss vermieden werden. Mit geeigneten Temperaturen kann auch die Oxidation, die zu Braunfärbung führt, verhindert werden.

Read Full Post »

Feststellungen

  1. Ich bin nicht geeignet zur Führung von Fernbeziehungen.
  2. Ich habe immense Probleme, einem Hotel für eine Übernachtung Geld in den Rachen zu schmeißen.
  3. Alleinsein macht depressiv.

Read Full Post »

Langeweile

Wenn man den ganzen Tag drinhocken muss und versucht, irgendwas für die nächste Prüfung zu tun, ist das echt eine elendige Situation. Dabei muss man sich mit geringstem armseligstem Input bei Laune halten: Nudeln mit Zucker und Tee. Das ist echt traurig. Immerhin kann ich dann behaupten, ich hätte so viel tun müssen, dass ich nicht mal Zeit zum Einkaufen hatte. Dazu hängt den ganzen Tag der blaue Himmel vor meinem Fenster rum. Einziges nennenswertes Event war das Herumhüpfens eines Zaunkönigs.

Es ist wirklich deprimierend.

Read Full Post »

Ich hab per google nach “Bi.ologischer Pfla.nzenschutz” (ohne die Punkte) gesucht. Da kam mein Blog an erster Stelle. Spaßeshalber hab ich dann auch draufgeklickt und sehe dann, dass der Artikel völlig umspammt ist von google-AdSense!!

Was ist das denn für ein Mist?!?!? Hat das jemand anders auch schon gesehen. Ist ja wohl das letzte was ich will, dass ich hier Werbung für andere mache!! Aaaaaargh!!

[Update]
Aha, ich glaub, ich verstehe … Ich müsste potentiell gesuchte Wörter unfindbar machen. Deshalb finde ich auf manchen Seite auch sowas wie IK.EA. Bei Firmen mache ich das ja auch. Aber bei normalen Worten…. mannomann.

Read Full Post »

Man könnte ja meinen, dass ich ein mittelmäßiger Neuling in diesem Blogging-Geschäft hier bin. Das dachte ich auch immer, bis ich irgendwo gelesen hab “Ich hab schon gebloggt, als das noch veränderbare Homepage hieß!” Und so langsam dämmerte mir, dass es auch bei mir so etwas mal gegeben hatte.

“Einige begannen 2002. Die meisten anderen 2003. Selbst da war man noch early adopter. Antville hat zwar schon 2002 keine neuen blogs mehr zugelassen. Aber wer 2001 gebloggt hat, ist nicht early adopter – eher Pionier.”

Und ich begann 2001. ;o) Allerdings hab ich dann irgendwann wieder aufgehört, weil es mir einfach zu aufwendig war – dieses ganze html-Gebastel. Die Fotos hatte ich auf der Artikelhauptseite eingebunden, zum Vergrößern öffnete sich für jedes Bild eine separate statische Seite per Javascript. Eine Heidenarbeit. An so komfortable Tools wie flickr war damals noch nicht zu denken! Einige Artikel aus dieser Zeit (2001, 2002) online ich heut.

Falls jemand, wie ich, auch seine alte Seite sucht oder wissen will, wie eine andere irgendwann mal ausgesehen hat, hier bei WaybackMachine gibts möglicherweise einen Blick in die Vergangenheit.

Read Full Post »

mimimiii! mii!

Schon eine ganze Weile ringe ich mit der Entscheidung, ob ich den Verehrten in seinem Spanien-Vogelbeobachtungsurlaub besuchen soll.
Erst fand ich die Idee gut, dann dachte ich, vielleicht ist er lieber allein dort. Oder vielleicht sollte lieber ein anderer, ein eingefleischter Vogelfan hin fahren.

Heute am Telefon dann wieder mein Gepiepse: mimimi, ich weiß nicht, ich muss doch zur Uni, ich schreib doch Bachelorarbeit, määhää, ich muss arbeiten, Herr H. braucht mich, mimimiii aber ich würde doch gern dahin und auch wegen dir, hmhmh mimii kostet ja auch soviel, määmääh ich schaff das alles nicht aber du freust dich doch jetzt schon. buhuu und wir haben ja auch schon Pläne gemacht. mimimiii und ich würde ja schon gern aber mii … naja und so weiter.

10 Minuten später ruft er wieder an, sagt er müsse mir dringend noch was sagen: Also ich muss dich ja mal ausdrücklich loben, du bist immer so… naja, also kein mimimii oder määä oder sonst irgendein Rumgemache.

Wenn man davon ausgeht, dass das nicht ironisch gemeint war, kann das doch nur Liebe sein, oder? :o))

Read Full Post »

Ja, heut war es mal wieder soweit – Prüfung. War ja schon fast langweilig – der Tag gestern ohne Prüfung. Ich weiß nur leider nicht, wie ich es anstellen soll, mit dem Lernen zu beginnen. Morgens sitze ich vor den Unterlagen, denke mir: Hach was für eine schöne Grafik oder Wie beschissen, dass es immer noch Idioten gibt, die diese fürchterliche Schrift Comic sans serif verwenden.

Dann klingelt das Telefon. Anruf von Frau M. Im Laufe des Gespräches stelle ich fest, dass ich dringend mit Frau J. und Frau U. telefonieren muss. Erstmal brauch ich aber noch einen Kaffee. Und Pipi gehen. Und fürs Mittag werden Nudeln auf den Herd gestellt.

Dann ist Frau J. dran. Nach dem Gespräch ist klar, dass ich auch dringend Herrn R. anrufen muss. Das geht aber erst abends – ich fange an, einen Telefonplan zu schreiben. Ich gucke nach den Nudeln – die haben inzwischen breiartige Konsistenz.

Kurz danach klingelts wieder und Frau K. will mir viel Erfolg wünschen. Und wir müssen natürlich auch noch alle Vorkommnisse und Vergehen unserer Männer erörtern.

Frau U. ist überglücklich, als ich anrufe. Ich werde eingeladen und muss gleich nach Bahnverbindungen gucken. Vorher muss ich noch den Zeitplan für weitere Prüfungen abchecken, damit nicht Besuch und Prüfung kollidieren.

Dann muss ich schon wieder Pipi und brauch auch einen neuen Tee. Die Nudeln sind inzwischen kalt.

Dann kommt da ja noch diese Sendung über den Schlafphasenwecker. Der Anruf bei Herrn R. dauert statt geplanter 10 min. eine Stunde.

Gegen 20 Uhr schlage ich Seite 2 des Skriptes auf.

Read Full Post »

« Newer Posts - Older Posts »

Design a site like this with WordPress.com
Get started