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Archive for July, 2008

Es kann gar nicht anders sein: Bestimmt haben auch Sie aus den Jahren analoger Fotografie noch Unmengen von Fotos und dazugehörigen Negativen.

Und damit kommen wir zu einem echt harten Stück Antimaterialismus. Denn wenn schon oft an Tassen, Hobbyausrüstung oder Büchern Erinnerungen hängen, dann potenziert sich das Ganze noch bei Fotos. Zudem ist es auch Arbeit, sich die vielen Negative anzusehen und zu entscheiden, welche man jetzt noch haben will und welche nicht.

Wie geht man nun also konkret vor? Das Ziel ist klar: Sie möchten aus Ihren 10 bis 23 Kisten 1 bis 2,3 Kisten machen.

Um Ihnen die Trennung ein wenig zu erleichtern, überlegen Sie doch mal, wie Sie früher ganz ohne Fotos gelebt haben. Ich weiß, dass ich früher nur ganz selten meine Kamera bei so normalen Veranstaltungen wie Familientreffen, Ausüben des Hobbys, Wanderungen oder Lehrveranstaltungen dabei hatte. Demzufolge gibt es etliche Ereignisse, die nicht fotografisch dokumentiert sind, an die ich mich aber trotzdem mehr oder weniger gut erinnern kann.

Zudem ist es ja auch gar nicht möglich, sich ständig an alles, was man jemals erlebt hat zu erinnern. Ich meine, je älter man wird, an um so mehr Sachen müsste man sich dann ständig erinnern. Also laufend präsent können diese Erinnerungen eh nicht sein. Dann wäre also der Weg tatsächlich, sie in Form von Fotopapier zu konservieren. Aber diese Erinnerungen dann in die Ecke zu stellen, das bringts doch auch nicht – also müsste ich auch hier ständig durchgucken, um auch etwas von diesen archivierten Erinnerungen zu haben (Ich nehme mal an, dass der Wert Ihrer Fotos nicht so immens ist, dass Sie diese für die Nachwelt aufheben müssen). Das kostet alles Unmengen von Zeit, die man in der Regel einfach nicht hat. Oder selbst wenn man Zeit hat, verbringt man die normalerweise nicht damit, seine Fotos durchzugucken.

Trotz dieses eleganten Beweises der Unnötigkeit von Fotos mag nun der eine oder andere noch nicht vollständig überzeugt sein.

Ich persönlich gehe folgendermaßen vor:

Ich sortiere zuerst die Fotos nach a) selbst gemachten (mit Negativen) und b) bekommenen (ohne Negative).

a) Negative, die mir gut gefallen, gut gelungen sind und sich eventuell noch mal zur Vergrößerung als Poster (wegen schönem Motiv) eignen, werden digitalisiert. Das kann man bei dm einigermaßen günstig machen lassen. Die erhaltenen CD’s kopiere ich mir auf die Festplatte und schmeiße sie dann weg. Nur wirklich ausgesprochen gute Fotos mit Posterpotential behalten ich als Negativ, das sind dann vielleicht 2 von Hundert.

b) strenge Sortierung nach Bildern, die den Kern des Ereignisses festhalten und von guter Qualität sind. Ähnliche Bilder fliegen raus.

Wenn Sie fertig sind, enthalten Ihre Fotokisten nur noch schöne Bilder zu denen Sie keine Negative haben und ein paar sehr schöne Negative. Natürlich kleben Sie diese Bilder nicht in irgendein Album, denn das wäre kontraproduktiv und würde nur wieder zu mehr Material führen (Ordner, Papier, dickes Fotoalbum u.ä.).

Das ist echt eine Heidenarbeit, aber ich merke, dass meine Allergie umso mehr nachlässt, je mehr Kartons ich sortiert habe (mehr zur Psychosomatik dann später).

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Nur simunsibzich Prozent

Also ich habe ein ganz schlechtes Gefühl…

Heute hat jemand für einen Euro eine Pferdedecke von mir ersteigert. So eine Decke ist ziemlich groß, so dass ich also ein Paket verschicken muss, was ich dann innnerhalb von Deutschland mit 7,20 berechne.

Nun habe ich festgestellt, dass dieser Käufer aus der Schweiz ist. Schweiz. Nicht EU. Der Preis für so ein Paketchen steigt dann auf 30 Euro, aber nur wenn es unter 5 kg wiegt, bis 10 kg kostet es 35 Euro!

Ich merke nochmal an: Die Decke selbst kostet EINEN Euro.

Das was mir aber die Sorgen macht ist, dass der Typ nur zu 77% positiv bewertet wird. Und dass da die Rede ist von “Spaßbieter” und so.

Nicht, dass es jetzt gerade ein immenser Verlust wäre – aber die Rennerei … Ich will umziehen und dann muss das Zeug weg sein!

Ganz ganz schlechtes Gefühl….

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Gimme f-ier

Ach wie schön, da hab ich ein Stöckchen gekriegt. Muss ich mir nicht während der Erstarrung auch noch content-Gedanken machen. Merci, nordika und viel Spaß noch in LAS VEGAS!!!

4 Jobs, die Du in deinem Leben hattest
– Reitlehrer
– Mähdrescherfahrer
– Schweinezüchter
– Erdbeerverkäufer

4 Filme, die Du immer wieder anschauen kannst
– Das fünfte Element
– die nächsten 13 Bruce-Willis-Filme
– den 15. Bruce-Willis-Film
– alle restlichen Bruce-Willis-Filme

4 Orte, an denen Du gern gewohnt hast
– Zeppelinstraße
– Hauptstraße
– Gartenschauweg
– In der Talwiese

4 TV-Serien, die Du gerne anschaust
– nop

4 Plätze, an denen Du im Urlaub warst
– in Berlin mit “chen” hinten dran und dabei erste Misserfolge als Reitlehrer
– auf der Main-Bazar-Road mit allerlei Exotik und Asien-Flair
– auf einsamen Bergen – mit nur Zelt und Verehrtem
– in einem v.a. durch die Leute angenehmen Städtchen an der Küste

4 Webseiten, die Du täglich besuchst
– meine
– epay (aber nicht mehr lange)
– buschtrommel (endlich wieder content!)
– nordika

4 Deiner Lieblingsessen
– gebratene Leber mit Salz
– Gummitiere
– Ost-Rote-Grütze
– Eierkuchen mit selbstgemachter Erdbeermarmelade

4 Plätze an denen Du gerne im Augenblick sein möchtest
– in meiner neuen WG in Stuttgart
– mit der Schwester noch mal in Jodphur
– beim Zahnarzt, denn das würde bedeuten, ich hätte gestern die Biometrie-Prüfung gehabt
– bei einer das ganze WE dauernden Strandparty

4 Blogger, an die Du das Stöckchen weitergibst
– nop

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Der Kopf dröhnte. Sie hatte eine Nachricht erhalten, in der sie las, dass sie vermisst wurde. Sie dachte an den Absender und wie sich plötzlich alles verändert hatte. Sie wünschte sich, er würde ihre Träume träumen, ihre Sehnsüchte haben. Bisher hatte sie geglaubt, realistisch zu sein, doch nun erkannte sie, dass sie die ganze Zeit ihre Welt für seine gehalten hatte. Eine neue Welt müsste her, eine, die für beide passte. Oder eine neue Haut, in die man schlüpfen könnte und mit der man neu beginnen könnte. Angesichts dieser Unmöglichkeiten erstarrte sie. Nur der Kopf dröhnte weiter …

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Einverleiben

Damals hatte ich wohl das “Nur für den internen Gebrauch” falsch verstanden.

Heute weiß ich was gemeint war: Einverleiben sollte man sich das Skript. Und nicht nur eines – nein, alle beide Skripte. Und zwar in den Kopf rein. Kopf. Ja. Da war wohl bei mir der Denkfehler.

Jedenfalls lerne ich schon seit Wooochen – wirklich, das ist keine Übertreibung, seit Anfang April sitzen wir dran! – für diese vermaledeite Prüfung.

Die letzte in diesen Studienleben. Soviel habe ich noch nie für eine Prüfung gelernt. Und gleichzeitig auch noch nie so wenig Durchblick gehabt, worum es überhaupt geht. Immerhin werden mir die Vokabeln so langsam geläufig: Regressionskoeffizient, Kleinst-Quadrat-Lösung, Kovarianzanalyse oder Spearmansche Rangkorrelation.

Ich hoffe, dass es dann diesmal reicht.

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Krank?

Wat bitte soll ick von Leuten halten, die sich den Nicknamen “hemikolektomie” zugelegt haben???

Für die Nichtanatomen unter uns: So bezeichnet man die operative Entfernung von etwa der Hälfte des Dickdarms.

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Schon interessant, mal für einen Löffel eine Bedienungsanleitung zu lesen, auch wenn diese hier ein wenig widersprüchlich klingt ;o)

Zweck
Der Löffel ist vorgesehen für das Umrühren von Tee und anderen Getränken sowie den Gebrauch bei Desserts – Varenje (Anm: so ne Art Marmelade), Gelee, Eis, Creme usw.

Anwendung
Benutzen Sie den Löffel nur für Tee schwarzer und grüner Sorten.

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Sie klingelte bei ihm. Wortlos öffnete er die Tür. Sie sprachen über dies und das, stritten ein bisschen, vertrugen sich wieder, plänkelten herum. Sie fragte ihn, ob er ihr beim Umzug helfen könne. Er sagte weder ja noch nein, aber sie wusste, er würde es tun. Sie verabschiedete sich. Als sie die Wohnungstür schon fast zugezogen hatte, rief er nach ihr. Er schloss sie in die Arme und drückte sie fest an sich. Sie hielt die Luft an und presste die Lippen zusammen, so dass sich die Tränen erst ein paar Minuten später, als sie wieder allein war, ihren Weg auf die Wangen bahnen konnten.

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Liebe Frau M. aus S., nicht nur N.utell.a hat Suchtpotenial.

Ich merke, wie ich langsam der Sucht des Ver-epay-ens verfalle. Ich hätte nie gedacht, dass das so viel Spaß macht. Zuerst ist es natürlich ein großer Aufwand: man muss fotografieren, Bild bearbeiten, beschreiben, vermessen, in Internet nach Beschreibungen gucken, dann online stellen.

Aber dann fängt der schöne Teil an: Man wartet einfach nur noch auf die Kohle. Man sieht zu, wie sich die Leute um die Sachen streiten, wie es pling pling macht, man malt sich Eurozeichen auf die Backe, man jubelt, tanzt und schreit.

Bis jetzt habe ich so um die 270 Euro damit verdient. Manchmal ist es auch traurig, wenn Sachen für einen Euro weggehen, die man wesentlich wertvoller schätzen würde. Aber das Zeug muss einfach raus – und zum Wegschmeißen sind die Sachen auch zu schade.

Und außerdem habe ich zufällig eine wirklich gute Zeit gewählt: Die vielen Pakete, die zur Verpackung nötig sind, gibt es gratis! Alte Erdbeerkörbe! Die gehen von der Größe her als Päckchen durch und soviele wie wir davon haben kann ich gar nicht verwenden.

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Typisch

Da habe ich einen Termin mit dem Chef um 16.00 – und wer ist schwer vertieft in einem Gespräch? Jetzt um 16.10 16.20 16.30??

Aber was reg ich mich auf, ich kenn das ja schon. Nur – wenn ICH jetzt nicht da wäre…. da wüsst ich, wer da dann im Kreis springt. Mach mir jetzt erstma n Kaffee.

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