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Archive for August, 2008

Dat war wohl nüscht

Da dachte ich mir gestern so schön: Machste mal heute die Statistik und dann gehts an Schreiben.

Nur so einfach geht das nicht. Nicht, wenn man einen Erklärbären hat, der sich auf meine präzisen Fragen (die ich extra gestern abend noch schriftlich!! vorbereitet habe) überlegt, ob man das Modell dann doch noch mit einer weiteren class oder random rechnet oder das der Lack-of-fit nun doch signifikant ist und man deshalb vielleicht doch lieber ein Modell mit alpha wählt. Ich verstehe davon praktisch nichts, hatte aber die Hoffnung, dass mit gezielten Fragen (wie oben erwähnt) alles einfach und schnell geht.

Um diese bitterliche Enttäuschung zu verkraften musste ich mir heute erstmal was kaufen: eine neue Hose von Fjällräven. Wenn das so weiter geht, besitze ich nach meiner BArbeit mehr Dinge als vor meinem Umzug (vor dem ich ca. die Hälfte meiner Besitztümer verschenkt, verkauft oder freigelassen habe).

Scheiße.

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Jemecka

Ich habe heute wirklich alles versucht.

Bin um 8 (!!!) aufgestanden. Hab mich im Delirium zum Institut geschleppt und habe versucht, mit SAS (einem Statistikprogramm) meinen Daten einen Sinn zu geben – vergebens. In ZWEI Semestern VL mussten wir immer alles von Hand ausrechnen und nu auf einmal für die BArbeit alles mit SAS. Da werden dann massig Zahlen ausgespuckt: Das, was wir jahrelang als Freiheitsgrade gelernt haben, heißt nun DF usw. – woher bitte soll man das wissen? Für die Bedienung muss ich so ne Art Programmiersprache verwenden. Die Syntax ist ja nicht schwer – aber wie heißen denn die ganzen schönen Funktionen und Befehle? Und was brauche ich, welche Auswertung fordere ich wie an???

Da ist es natürlich auch nicht gerade hilfreich, dass ich so eine Statistiknulpe bin.

Nachher kam dann noch ein Erklärbär, der fing dann an, von Gebirgen zu reden. Ja, ist anschaulich, aber eine einfache mathematische Erklärung hätte es auch getan.

Scheiße scheiße scheiße.

Scheiße.

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Wochenende

  • Frau M. in S. und fast fertiger Wohnung besucht
  • Nähmaschine temporär losgeworden
  • uffm Balkon jefrühstückt
  • “Mannheimer Brot” für sehr gut befunden
  • lecker Kartoffelsalat gegessen
  • neue Brille bestellt
  • bewegendes Gespräch mit Freundin und neuen Erkenntnissen gehabt
  • teilschwarz gefahren
  • verwahrlostem Birnenbaum geholfen
  • von frisch gekauftem Haus in Schweden gehört und Lust auf Schweden gekriegt
  • “Ich bin dann mal weg” gelesen und Lust auf Wandern gekriegt
  • bei Wohnungsauflösung gewesen und Tendenz zur Sammelwut festgestellt, 3 Bücher mitgenommen
  • nichts für BArbeit getan

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Selbst wenn

ich mir grad mit der lieben Freundin so dermaßen do Ranza met Pizza gschdopfed han, dasr spannt wia nomal ebbes …. Gummitiere gehen trotzdem noch ;o))

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Nachdem ich mich über ein Jahr mit der Biometrie rumgequält habe und nun endlich auch die Prüfung bestanden hab, konnte ich heute doch tatsächlich die Früchte dieser Qualen ernten.

Hatte eine Besprechung wegen der statistischen Auswertung meiner Versuche und ich glaube … naja, nicht dass ich wirklich hätte mitreden können, aber ich sah nicht ganz alt aus. Vor einem Jahr hätte ich eher tot ausgesehen.

Ich sags ja immer: Ihr lernt doch hier fürs Leben, Kinder!! (oder? ;o))

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Da lacht das Berliner (und inbesondere Friedrichshainer ;o)) Herz – und die Cannstatter können einpacken!

Ich schlage dies als Modell für alle künftigen Auseinandersetzungen vor. Ob am heimischen Herd, bei Auseinandersetzungen mit dem Rektor, Ärgernissen mit belämmerten Laboranten oder im Kaukasus!

Und auch die Zukunft der Landwirtschaft sähe deutlich rosiger aus – da ergäben sich ganz andere Perspektiven: Keine Ernte mehr vor der Reife, reißender Absatz überreifer Ware, weniger Energieverbrauch durch aufwendige Kühlung – Sonne hamwa ja in Zukunft genuch, weniger Chemieeinsatz, da weniger Pflanzenschutz notwendig ist – es lebe der Gammel!

Hach nee, was für ein Ausblick!

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Wieso ich erst jetzt drauf komme ist mir ein Rätsel.

Als ich vor 13 Tagen ins Zimmer der Frau E. einzog (leider nur zur Zwischenmiete), spielte sich Folgendes ab: Ich betrat den Raum und fand, dass es seltsam roch. Ich sagte zu Herrn H.: Riechste das auch, riecht ja komisch, oder? Er meinte: Riecht doch ganz angenehm, irgendwie nussig. Ja, stimmte – es roch leicht süßlich aber jedenfalls nicht nach Schokolade oder Gummitieren. Letzteres hätte ich wirklich mit Freuden akzeptiert (Wer mir übrigens noch die Einweihungsgummitiere schicken will, melde sich bitte umgehend!).

Na, jedenfalls war das alles nicht so wild, die Balkontür stand ja eh die ganze Zeit auf (außer nach dem Torstibruderbesuch ;o)). Ab und zu erhaschte ich zwar noch etwas von dem Geruch, aber es ging. Heute abend, nachdem ich ungefähr 2 Stunden auf dem Balkon telefoniert hatte, wurde es doch etwas kühl und ich machte die Balkontür zu.

Und auf einmal schwallte es wieder durch den Raum – dieses undefinierbare Geruchsding. Also machte ich mich auf die Suche: Ich roch am Schreibtisch – nichts. Weiter zum Bett: Matraze, Gestell. Nichts. Dann Lampe, kleine Tische, Regal – nichts! Grenouille-ös roch ich dann konsequenterweise auch noch den Fußboden ab. Nichts. Verzweiflung.

Dann: Der Schrank. Unten schnüffeln, drin schnüffeln, oben schnüffeln … noch mal oben schnüffeln … ja, da war es! Irgendwas von den Sachen, die ich auf den Schrank befördert hatte, musste es sein. Gewissenhaft roch ich wieder alles ab – mit jedem Gegenstand sank meine Hoffnung. Dann kam ich zum Teppich. (Ähem, ja, der Teppich liegt auf dem Schrank.)

Und dieser Teppich, der wars! Wieder ein Grund mehr, darauf zu verzichten. Naja, jedenfalls habe ich den jetzt in Müllsäcke eingepackt und hoffe, dass ich in Zukunft von seinen lieblich-nussigen Ausdünstungen verschont bleibe.

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Seltsames zur Nacht

GedankenobderBArbeitgeplagt liege ich in letzter Zeit öfter mal nachts wach im Bett.

Ich starre in den Himmel, lausche den Geräuschen der Nacht (seit meinem Umzug gibt es nämlich welche) und erfreue mich in diesen nächtlichen Stunden hauptsächlich an meinem neuen Zuhause. Zudem hat Torsti, mein Mitbewohner, gerade seinen Bruder zu Besuch. Da gesellen sich zu den sonstigen Geräuschen noch Gläserklirren, Schnack- und Lachlaute, Türenklappern, Dusch- und Klogänge hinzu.

Heute nacht dann klopft es gegen 2 laut an meiner Tür. Ich bin wach, denke mir aber, dass da ja nu nicht wirklich jemand was von mir wollen kann – den Korkenzieher habe ich doch schon ausgeliehen – und reagiere einfach nicht.

Dann öffnet sich die Tür, Torstibruder kommt rein, geht zielstrebig Richtung Balkontür (ich denke mir noch: Ob er wohl über den Balkon in Torstis Zimmer gehen will …?), stoppt kurz davor und legt mir etwas auf den Tisch. Dann dreht er sich um, stoppt wieder kurz, guckt zu mir und geht dann langsam wieder raus.

Ich liege da, halte die Luft an, mein Herz klopft und ich kann es irgendwie nicht fassen. Mir ist klar – der Mann muss geschlafwandelt haben. Weitere Möglichkeiten kleckern ins Gehirn: Er weiß von meinem Schwarzgeld und wollte mal die Lage abchecken. Oder: Er musste mir ganz dringend den Korkenzieher wiederbringen. Oder: Er wollte mir noch unbedingt heute einen Liebesbrief übergeben. Oder: Er hat Torsti ermordet und eben die Tatwaffe bei mir versteckt.

Als ich da angelangt bin, denke ich ernsthaft darüher nach, was denn nun da auf dem Tisch liegt. Zuallererst aber schließe ich die Tür ab. Das beruhigt etwas. Auf dem Tisch sehe ich etwas Längliches: Ein Messer! schießt es mir durch den Kopf. Dann stelle ich fest: Es ist meine Fernbedienung. Daneben: Ein Bild. Ein Bild in einem Bilderrahmen. Das muss es sein. Es kommt mir aber irgendwie bekannt vor. Diese Bilder hängen in der WG in Massen auf dem Flur!

Warum dringt Torstibruder nächtens in mein Zimmer ein und bringt mir ein Bild vom Flur??

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Schon lustig

wenn man im Internet bei Recherchen zwecks Informationsfindung für die BArbeit Texte findet, die so 1:1 in der Diplomarbeit stehen, die man zur Einsicht von der Betreuerin erhalten hat.

Und dann noch eine Erkenntnis:
Nachdem ich am Sonntag verzweifelt und völlig erfolglos die Bibliothek nach den Quellen in oben genannter Diplomarbeit (die hier an meiner Uni erstellt wurde) abgesucht habe, habe ich nun festgestellt, dass es anscheinend ganz normal ist, dass man einfach hinschreibt: Ich habe das nach der Formel von SCHNUMPSI (1733) berechnet, ohne das man eben jenes Werk des Herrn Schnumpsi einmal zu Gesicht bekommen hat.

Der Verdacht drängt sich doch auf, wenn ich keine einzige Quelle in der Literaturliste in unserer Bib finde, oder?

Oder macht man das so?

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Studentenfraß

Ich wusste, es würde knapp werden.

Der Einkauf letzten Donnerstag beschränkte sich auf Brötchen, Gänseschmalz und von Herrn H. bekam ich noch Äpfel und Kartoffeln für meine designerischen Dienste vermacht. Von Eva war noch etwas Milch übrig.

Heute war dann auch diese alle und dann wurde es echt schwierig mit Frühstück: Haferflocken. Aber mit was? Wasser und Zucker? Bäh. Erdbeermarmelade. Aber ohne Brot? Kartoffeln. Zum Frühstück? Hm. Eierkuchen wären ja nicht schlecht gewesen, aber mangels Eiern nicht realisierbar.

Da fiel mir das Lieblingsgericht von Preuße 2 aus Grainau ein: Zuckernudeln! Spaghettis gabs, Zucker auch. Verfeinert hab ich das Ganze dann noch mit Zimt.

Heute abend gabs dann die feinschmeckerische Steigerung dieses Gerichts: Spaghetti kochen, dann mit Honig und Zimt in der Pfanne braten. Da karamellisiert der Honig dann ganz leicht, des isch oifach ganz wondrbar.

Ich weiß zwar jetzt nicht, was ich morgen früh essen soll (Spaghetti sind jetzt alle), aber für heute wars erstmal gut. Vielleicht probiere ich ja doch mal die Eierkuchen, dann eben nur mit Mehl und Wasser.

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