Da hatte ich die Vorstellung, dass ich wie früher hier arbeite, alles ein großes Ferienlager ist und wir einen Haufen Spaß haben. Statt dessen läuft hier irgendwas gewaltig schief: Wir schweigen uns an – schlimmer als zwei Unbekannte. Außer der Arbeit läuft gar nichts. Und irgendwie ist alles ganz ganz anders, als in meiner Vorstellung.
In einem Zustand, in dem man sich als Arbeitskraft willkommen und als Person maximal geduldet vorkommt, verliert man jegliche Lust, überhaupt noch was zu tun.
Scheiße. Keine Ahnung, wie das passieren konnte.




Also, so geht das aber nicht, das ist doch psychischer Terror, das kann man doch nicht aushalten.
Da hilft nur konkret nachfragen, was denn los ist und wie es denn mit dem Miteinander, wie das bei der Arbeit so üblich ist, weitergeht.
Komm zu mir, ich werde nicht schweigen! Meine Tür steht dir immer offen….
Ich kenne die Problematik in einem “neuen” Umfeld. Du wirst es nicht glauben, aber man gewöhnt sich an jeden Schayz. Kopf hoch und durch ! Gruezi wohl !
Anschweigen kotzt immer an…schön angespannt die Situation.
Nein, klären geht nicht, Frau M. Das habe ich nur in den ersten paar Jahren versucht.
Danke, Katja. Wenn es zu schlimm wird, melde ich mich. ;o)
Monokel, danke für den Zuspruch. Zum Glücl ist das hier nur eine temporäre Stelle, die schon nächste Woche Geschichte sein wird ;o)
Anschweigen – da fragt sich nur, wer zuerst “nachgibt”.
Die Wohnung in S. ist vom 21.11. bis einschließlich 2.12. frei, der Kühlschrank ist jedoch leer.