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Archive for December, 2008

Fressalien!

Wenn man weiß, dass man sehr lange auf etwas verzichten muss, wird man versuchen, bis zum Zeitpunkt des Verzichtsbeginns noch so viel wie möglich dieser Sache zu bekommen.

Es empfiehlt sich, sich von dieser Sache Unmengen zu beschaffen und diese dann konzentriert zu genießen. Am besten eignet sich dazu ein wochenweises Vorgehen.

Konkret heißt das also, dass die erste Woche Zwieback (unbedingt “BURGER“) mit Milch ansteht, gefolgt von Erdnussflips. In der dritten Wochen lebt man dann ausschließlich von Spreewälder Gewürzgurken, in der vierten von Gummitieren, in der fünften von Eberswalder Würstchen und Roter Grütze.

Für die nächste Zeit können dann noch Fliegende-Eier-, Blutwurst, Kartoffelsalat-mit-Mayonnaise-Wochen ausgerufen werden.

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du sau,
gehst nach buea und mich schickst du ins kalte russland. ich hasse dich. weihnachtliche stress grüsse.

a.
p.s. wir waren die längste zeit freunde.

p.s.ps. ruf mich an

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Das zweite Mal

Immer wenn das neue MindMag kommt, gucke ich die Liste neuer Mitglieder durch in der Hoffnung, mal irgendwann einen bekannten Namen zu entdecken. Und jetzt, im letzten Mag dieses Jahres endlich ein Erfolg!

Ganz am Anfang des Internets vor über 10 Jahren entdeckte ich das Chatten für mich. Nächtelang blockierte ich die Telefonverbindung meiner Eltern, ging morgens ins Bett und saß zombiemäßig abends wieder vor dem Rechner.

Ich habe damals virtuell getanzt, gelacht, geliebt, geflirtet, gegessen, angestoßen, Partys gefeiert – es war unglaublich und es war auch unglaublich intensiv. Einer der Chatter hat mir dann irgendwann seinen real Namen verraten. Und der war so ungewöhnlich, dass ich ihn nie vergessen habe.

Und vor ein paar Tagen sehe ich genau diesen Namen in der Liste. Sofort habe ich mir seinen Mehl-Adresse im Online-Mitgliederverzeichnis rausgesucht und ihm geschrieben. Er war total überrascht und so langsam kam – mit meinem alten Nick – auch die Erinnerung wieder.

Inzwischen hat er Familie, dieses Jahr ein Kind bekommen und ist beruflich viel und immer wieder neu unterwegs (Anscheinend verbindet uns ja immer noch was).

Stimmt es also doch, das alte “Man sieht sich immer zweimal”. Das muss man sich wirklich merken.

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Weihnachten

Erstaunlicherweise herrscht Harmonie und bisher gibts keinen Streit. Ein neues Gefühl und erholsam.

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Wer nichts wagt,
der darf nichts hoffen.

Friedrich Schiller

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Mut ist das Wagnis,
mehr zu können, als man kann.

Heinrich Wiesner

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Wahrheit ;o)

Aufrichtige, ehrliche Menschen sind schwache, phantasielose Tölpel, die kein Risiko im Leben eingehen wollen.

Ephraim Kishon, Kishon für alle Fälle

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Wohnen

Gerade habe ich das Blog einer “Rollheimerin” gefunden. Sie wohnt im Wagendorf Karow in Berlin.

Und da ich mir ja schon viele Gedanken um meine zukünftige (also dann in zwei Jahren aber auch so grundsätzlich) Wohnform mache, wäre das vielleicht eine Alternative. Keine Miete zahlen, keine langfristigen finanziellen Verpflichtungen. Und in Berlin gibts ja mehrere solcher Dörfer. Direkt bei uns hinter dem Haus steht schon das erste.

Vermutlich ist man im Winter den ganzen Tag mit Heizen beschäftigt – aber das hat ja auch was Archaisches. Oder machts nicht jedem Spaß, ein Feuer anzuzünden und ihm zuzugucken?

Und wie man sieht, gibts dort auch Internet. Ohne das mach ichs nämlich nicht!

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Schreiben

Im Liegen überfällt mich das Gehirn mit Gedanken aller Art.

Zumeist befasst es sich dann damit, was ich welcher Person alles schreiben könnte. Ich könnte der einen schreiben, dass ich sie gern hab – auch wenn ich es nie so gezeigt habe und dass ich sehr dankbar bin für früher, für die Ideen und Unternehmungen, für die Kreativität und die lustigen Ereignisse. Der anderen könnte ich schreiben, dass sie sich irrt, wenn sie meint, ich finde sie furchtbar nur weil ich oft nicht gut finde, was sie macht. Ich könnte schreiben, dass genau das Gegenteil der Fall ist, dass ich es nur traurig finde, wie sie sich selbst das Leben schwer macht und ich nur deshalb die kläglichen Versuche einer Rettung unternehme. Dann könnte ich der nächsten schreiben, dass sich nichts geändert hat, auch wenn sich scheinbar alles geändert hat. Und der übernächsten – wie zerbrechlich sie mir scheint und wir gern ich sie in den Arm nehmen würde. Und der y-ten – wie …

Dann fällt mir aber wieder ein, dass die eine sich überhaupt nicht für mich interessiert, dass der anderen meine Gedanken sowieso egal sein werden und dass die nächste die veränderte Lage als real ansieht. Dann frage ich mich, was es für einen Sinn haben soll, sich so bloßzustellen, etwas zu schreiben, was auf Gleichgültigkeit vielleicht auf Unverständnis und unabänderliche Tatsachen stößt. Das Gehirn liefert Formulierungen, die treffen, die manchmal wehtun, die Hoffnung machen, die alles ausdrücken, was ich sagen will.

Und die dann mit dem Aufstehen verschwunden sind. Was vielleicht auch gut ist, denn vermutlich wäre es ein Schock für einige Personen, etwas, dass nicht einsortierbar wäre, etwas, das sie nicht erwartet hätten. Etwas, was unsere Beziehung vielleicht grundsätzlich neu definieren würde. Die andere Person müsste reagieren, müsste nachdenken, wäre vielleicht peinlich berührt. Ich würde sie zwingen, zu längst Vergangenem Stellung zu nehmen, zu mir Stellung zu nehmen. Das könnte wiederum für mich zur Herausforderung werden, denn wie geht man so eine neu definierte Beziehung an? Wie geht man um mit mehr Emotionalität? Mit Echtheit? Mit Tiefe? Mit Ablehnung?

Eines Tages werde ich vielleicht genug Mut haben, das herauszufinden.

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Schon lang nicht mehr

hatte ich nur noch EINE Mehl im Posteingang. Alles abgearbeitet.

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