Nach Jahren des Kellerlebens…. Dass ich das noch erleben darf, haaach nee.
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Hach nee!
Posted in Täglichkeiten, tagged Balkon, Umzug, WG on August 5, 2008| 2 Comments »
Urlaub aufm Balkon
Posted in Täglichkeiten, tagged Balkon, Buch, lesen, Urlaub, WG on August 4, 2008| Leave a Comment »
Ich fühle mich wie im Urlaub. Ich habe einen riesigen Balkon, der umrahmt ist von alten Ahornbäumen und von dem aus ich den Sonnenuntergang begucken kann.
So sieht das dann aus.
Gerade bin ich dabei, alle Bücher meiner Freundin zu verschlingen. Und ich merke, ich habe keine Kontrolle über mein Leseverhalten. Ich kann nicht aufhören, wenn das Buch noch nicht zu Ende ist. Am Samstag habe ich “Der Strand” gelesen, was die Vorlage für den legendären Film “The Beach” war. Die Stimmung im Buch war genauso wie im Film, was ja nicht oft passiert. Aber kurz vor dem Ende war das Buch doch etwas anders und ich das habe ich dann auch verstanden, während die Geschichte im Film etwas unklar war. Echt krass. Und ein paar mehr Leichen.
Am Sonntag vormittag war dann dran “Eine deutsche Liebe”. 1980 lernen sich ein Wessi und eine Ossi in Masuren kennen. Ebenfalls morbide aber unerwartet morbide. Die ganze Zeit denkt man, das wird noch und nachher sitzt der Wessi im Knast in der DDR und die Frau (schwanger) ist tot. Sehr krass und traurig.
Am Nachmittag gab es “Fünf Tage, fünf Nächte”. In einem Zug lernen sich eine Frau und ein Mann kennen und sie erzählt ihre Lebensgeschichte. Also hinten in der Beschreibung steht, dass noch nie so unverblümt über die sexuellen Sehnsüchte einer Frau geschrieben wurde. Finde ich eine unpassende Beschreibung. Bei mir blieb von dem Buch hängen, dass die Frau als Kind fast ihre ganze Familie verloren hat, dann sich jahrelang um ihre verkrüppelte Schwester kümmern muss, und die beiden sich eigentlich hassen. Dass sie als 2-jährige von ihrem Vater vergewaltigt wurde, später mit Verbrechern in der Todeszelle merkwürdige pseudoreligiöse Meditationen abhält, die sie psychisch völlig fertig machen und ihr Leben eigentlich total am Arsch ist. Also auch eine echt krasse Geschichte, die einen wirklich deprimieren kann.
Heute dann zur Abwechslung was Locker-leichtes “Hotel Pastis”: Ein reicher Manager steigt aus seinem Leben aus und macht ein Hotel in der Provence auf. Bin aber noch mittendrin, vielleicht wird es ja auch noch morbide.





