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Posts Tagged ‘Zucker’

Gestern kam ich so gegen 0045 nach Hause. Dies ist soweit eigentlich normal.

Was nicht normal war, war mein Jieper nach Nudeln mit Maggi. Noch in der S-Bahn versuchte ich mich zu überzeugen, dass es viel einfacher wäre, einfach ne Stulle oder besser für die Figur, gar nichts mehr zu essen. Es half nichts – Nudeln mussten her.
Nachdem ich die Portion mit Maggi verspeist hatte, überfiel mich die unbändige Lust auf Nudeln mit Zucker. Leider hatte ich aber nur Würfelzucker im Haus, der sich bekanntermaßen schlecht streuen lässt.

Mit zittrigen Fingern versuchte ich, die Würfel in eine streufähige Form zu überführen. Diesen Versuchen widersetzten sich die Würfel hartnäckig. Aber dann hatte ich DEN Einfall: Meine Knoblauchpresse hatte doch die ideale Form, einen Würfel Zucker aufzunehmen! Mit Leichtigkeit ließen sich die widerspenstigen Dinger nun zerbröseln. Die integrierte Streueinrichtung verhalf zur punktgenauen Verteilung.

Ich vermute sogar, dass die Knoblauchpresse ursprünglich eine Zuckerpresse war. Und erst als der Würfelzuckerbaum aufgrund klimatischer Veränderungen und eigenem Nachdenken zum Streuzuckerbaum wurde, erschlichen sich die nun überflüssigen Zuckerpressen damit eine neue Identität.

Biolek und Co wurden zu Multiplikatoren des Zuckerpressensyndikats und redeten dem Volk ein, dass totgepresster Knoblauch wesentlich ungefährlicher und aphrodisierender sei als eine ganze Zehe. So kam es, dass nur noch in einigen wenigen Kommunen und Familien der Verzehr des unzerquetschten Knoblauchs gepflegt wird.

Ich hoffe, dass auch Ihr bald dazu gehören werdet, denn es gibt doch kaum was besseres als frisches Baguette mit Butter, Knoblauchscheibchen und Salz!

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Schokolaaaaade!!

Argggh, es ist Feiertag und keine Schokolade im Haus.

Da ich mich aber schon aus Prinzip nicht in die Einkaufsschlangen vor Feiertagen einreihe (aus sicherer Quelle weiß ich: gestern kurz vor 22:00 noch 3000 Leute im Handelshof!), bin ich wohl selbst an dieser Misere schuld.

Wenn ich wenigstens irgendwas anderes Süßes gehabt hätte, aber mein Kühlschrank bot auch nach dem 28. Öffnen keine Neuigkeiten. Einen armseligen Joghurt fand ich noch.

Was macht man da? Man stellt selbst irgendwas her. Am liebsten Eierkuchen, aber ich hatte nich mal Eier im Haus.

Also gabs dann, wie so oft bei diesen Zuckerjieper-Anfällen, Milchnudeln. Das hört sich jetzt eklig an, aber ich sach euch – et hülft: Man koche Bandnudeln in Milch, füge bedarfsgerecht Zucker hinzu und dann, kurz vor Schluss noch soviel Mehl, dass das Zeug eine dicke schleimige Konsistenz bekommt. (Andrea, du kennst das bestimmt noch von der Schule, oder?)

Mahlzeit!

… und morgen erzähle ich euch von meinem neuen russischen “Buchgalter”-Lied ;o)

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